Posts mit dem Label Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 2. Dezember 2014

Super Deluxe Sleipnir

Verschwörungstheorien, die meist nicht allzu viel mit Verschwörungen zu haben - das gibt es dienstags. Im Grunde sind wir mittlerweile mehr wie kleine Kinder, die versuchen aus den verschiedensten Zutaten einen Kuchen zu backen. Und ich rede da nicht von Eiern, Schmalz oder Safran; nein, richtige Kinderkuchenexperimente enthalten Regenwürmer, Dreck, zermatschte Insekten und eine mit Sorgfalt abgezählte Menge an Gänseblümchen-Blütenblättern. Ich spreche aus Erfahrung.

Wer noch mehr übers Kuchenbacken lernen will, bevor wir den Ofen anschmeißen, kann hier eine kurze Anleitung ansehen: Verschwörungstheorie-Dienstag.

Verschwörungstheorie Nummer 1:

Es ist schon eine Weile her, seitdem der letzte Verschwörungstheorie-Dienstag stattgefunden hat, am meisten vermisst habt ihr wahrscheinlich....
 

...http://de.wikipedia.org/wiki/Sleipnir.

Da stimme ich euch zu; das achtbeinige Götterpferd ist eindeutig auch für mich das, was mir am meisten am VT-Dienstag gefehlt hat. Schnell an Land, im Wasser und in der Luft - warum ist dieses Sleipnir nicht längst in Massenproduktion? Ich werde demnächst mal versuchen, Odin das Patent abzukaufen. Um Business Sleipnir Deluxeaber wirklich zum Millionenerfolg zu machen, müssen wir noch ein kleines Accessoire hinzufügen, um Sleipnir zu einem einzigartigen Erlebnis zu machen...

...einen http://de.wikipedia.org/wiki/Kühlturm.

So ein Hightech-Gerät läuft schnell heiß und wer will sich beim Reiten schon den Hintern verbrennen? Ich würde nicht so weit gehen, zu behaupten, das wolle keiner, aber mit Sicherheit mögen das nicht besonders viele Leute. Mit dem eingebauten Kühlturm wird es beim neuem Business Sleipnir Deluxekeine derartigen Probleme mehr geben. Kühl geritten mit kühlem Hintern - coole Sache.


Bestellt jetzt sofort und bekommt einen zweiten Kühlturm gratis mit dazu!

Verschwörungstheorie Nummer 2:

Da ich ganz schön aus der Übung bin, hat es ziemlich lang gedauert, bis Sleipnir fertig war. Bitte entschuldigt daher, dass es heute nur ein Bild gibt. Ist aber auch ganz egal, denn die folgende Story kommt ganz ohne Bilder aus. Es geht dabei um...

... http://de.wikipedia.org/wiki/Verformung.

Verformen kann sich so gut wie alles. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass sich das Folgende verformt...

... der http://de.wikipedia.org/wiki/Gefrierfleischschneider.

Nein, Moment! Da habe ich mich vertan, natürlich verformt sich der Gefrierfleischschneider nicht. Stattdessen verformt er alles auf mehr oder weniger unangenehme Weise, dass ihm zugeführt wird. So weit noch kein Mysterium. Was aber passiert, wenn wir dieses eine ganz spezielle Ding in den Gefrierfleischschneider stecken?

... die http://de.wikipedia.org/wiki/Landesfarben. 

Wenn man den Vorurteilen glauben schenken kann, entstehen Kartoffeln und Würste, wenn man die deutschen Landesfarben reinsteckt. Italien sorgt für Spaghetti und Pizza, Frankreich spuckt Baguettes und Froschschenkel aus, China ein paar Tonnen Reis. Können Vorurteile etwa den Welthunger lösen? Ich glaube, wir sind da auf einer ganz heißen Spur. 
Zuallererst müssen wir aber herausfinden, wieso zum Teufel der Gefrierfleischschneider eine eigene Wikipedia-Seite hat.

Ich muss sagen, manchmal verläuft der Verschwörungstheorie-Dienstag schon ein wenig unerwartet. Aber was soll man machen, so läuft das mit dem Zufall eben. 

In diesem Sinne: Lasst die Finger von Vorurteilen, versucht ein wenig Ordnung in euer Leben zu bringen, damit ihr nicht so viel dem Zufall überlassen müsst und verbrennt euch nicht den Hintern, wenn ihr reitet.

Schöne Schlussworte: "Zufall: manchmal Einfall, selten Glücksfall, öfter Reinfall." - Fritz Vahle

Montag, 1. Dezember 2014

Wie der Igel aus dem Laubhaufen

Traditionell benutzt man ja die Redewendung "wie ein Phönix aus der Asche", wenn etwas Totgeglaubtes zurückkehrt, da diese mythischen Vogelwesen, der Sage nach, genau das tun: Wenn sie sterben, gehen sie in Flammen auf und erheben sich später aus der Asche ihres verbrannten Körpers wieder zu neuem Leben.

Doch ich habe nicht das Gefühl, dass das für mich die passende Metapher ist. Ich bin nie wirklich gestorben. Vielmehr habe ich mich versteckt, habe mich in meinem Laubhaufen verkrochen und mich nicht mehr gerührt, bis jeder vergessen hat, dass es mich überhaupt gibt. Ich kann nur von Glück reden, dass ich nicht wirklich ein Igel bin; mein schlechtes Zeitgefühl hat den Winterschlaf zu einem Herbstschlaf gemacht und jetzt wache ich gerade wieder auf, wenn es beginnt kälter zu werden. Das Igeldasein ist nicht so einfach, wie man denkt.

Das RW-Montag-Dasein dagegen ist leicht. Unter den Strich unter der Rechnung springen, drei Wörter besprechen und fertig.




Die drei heutigen Kandidaten sind: Hagelkorn, Praktik und etwas im Auge haben.

Ein Hagelkorn im Auge zu haben, ist noch schlimmer als ein Gerstenkorn. Oder ist es das? Ich übe die Praktik bei Hagel nicht in den Himmel zu schauen, daher ist mir das noch nie passiert. Ironischerweise behalte ich Hagelkörne aber gerne im Auge, weil ich es interessant finde, diesem Wetterschauspiel zuzuschauen. Theoretisch stelle ich es mir wunderbar vor, durch einen Hagelschauer zu laufen, praktisch ist das aber nicht ganz so schön. Generell ist es aber gute Praktik, immer soviel im Auge zu behalten wie möglich.

Hagelkorn. Hagel ist in meinen Augen richtig geiles Wetter. Es hat einfach soetwas Mächtiges. Härter als Schnee, schneller als Regen, faszinierender als Regenbögen. Okay das ist vielleicht übertrieben, aber cool ist es trotzdem. Mit Mathekünsten wie meinen, scheint es vollkommen willkürlich und unberechenbar, in welche Richtung jedes einzelne Hagelkorn vom Boden abspringen wird. Und dann die Geräusche erst. Wenn er noch den Geruch von Regen hätte und nicht gelegentlich Häuser und Autos zerstören würde, dann würde ich mir das ganze Jahr über Hagel wünschen. Das ist das Blöde an Hagelstürmen. Je cooler und größer die Hagelkörner werden, desto gefährlicher werden sie auch. Das müsste nun wirklich nicht sein, was hat sich die Natur nur dabei gedacht? Und warum heißt es eigentlich Korn? Warum nicht Hagelkies? Hagelsteine? Hagelzapfen? Wenn ich so recht überlege, weiß ich nicht mal so genau, was eigentlich ein Korn ist. Maiskorn kenne ich noch. Aber so ähnlich sehen sich Hagel- und Maiskorn jetzt eigentlich nicht. Die Form vielleicht einigermaßen, aber soweit ich weiß wächst Hagel nicht an irgendwelchen Eiskolben und fällt dann nach und nach ab. Und Maiskörner sind nichts Verfestigtes, was normalerweise flüssig ist. Irgendwas muss ich übersehen, was die beiden gemeinsam haben. Habt ihr vielleicht eine Ahnung?

Praktik. Das Wort benutze ich so gut wie nie. Praktikant vielleicht, praktizieren möglicherweise am Klugscheißer-Donnerstag, aber schlicht Praktik? Und dann gibt es da auch noch Theorie und Praxis, aber ist das überhaupt dasselbe wie Praktik? Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, immerhin kann ich da mehr zu sagen. Meistens ist mir die Theorie lieber, einfach weil sie mir leichter fällt als die Praxis. Ich habe mir schon so einige tolle Pläne ausgedacht, die bei der schlussendlichen Ausführung vollkommen versagt haben. Die Frage ist nur, ob der Fehler dann eigentlich tatsächlich bei der Praxis oder doch bei der Theorie zu finden ist. Ich meine, wenn man sich einen perfekten Plan oder eine Theorie erarbeitet, dann sollte das Ergebnis doch genau so aussehen, wie man es sich ausgemalt hat. Falls nicht, dann war die Theorie wohl doch nicht so gut. Andererseits kann man aber auch bei der Praxis schlecht sein, wenn man sich bei der Ausführung nicht an alle Bedingungen und Parameter hält. Ich glaube fast, dass ich in beiden durchschnittlich ziemlich schlecht abschneiden würde. Immerhin gibt es keinen nationalen Theorie- und Praxistest, den man bestehen muss, um einen Job zu kriegen oder sowas. Ich kann also gemählich in meinem eigenen Tempo versuchen mich zu verbessern. Das steht nämlich außer Frage - je besser man in Theorie und Praxis ist, desto besser.

Etwas im Auge haben. Irgendwas hat man doch immer im Auge. Und ich rede nicht von Tränen oder Kontaktlinsen. Die Platzierung des Lieblings-Sportteams, den Beziehungsstatus des heimlichen Schwarms, die aktuellen Preise eines begehrten Produktes, die (beruflichen) Laufbahnen der Freunde, den Veröffentlichungstermin der Fortsetzung des Lieblingsfilmes, das trotz steter Bemühungen immer noch unzufriedenstellende Spiegelbild. Im Grunde alles, von dem man Veränderungen erwartet. Irgendeine Veränderung wünscht man sich doch immer im Leben, manchmal kann man selbst für diese Veränderung sorgen und manchmal hat man eben keinen Einfluss darauf. Die logische Schlussfolgerung ist, dass man den Dingen, die man selbst verändern kann, eine höhere Priorität einräumen sollte. Es ist absolut möglich, 5 Stunden des Tages damit zu verbringen, den Computer oder das Handy im Sekundentakt aktualisieren zu lassen, damit man jede Veränderung irgendeines Live-Events mitbekommt. Das kann spannend sein, letztendlich verändert es aber nichts am Ergebnis. Dasselbe wäre passiert, wenn man nur alle 10 Minuten, jede Stunde oder jeden Tag nachgeguckt hätte. Das kann eine echt fiese Zeitfalle sein. Wenn man stattdessen irgendetwas trainiert, sei es Yoga oder Schönschreiben, dann wird man mit jeder Sekunde ein kleines bisschen besser. Das hat mittlerweile aber nahezu nichts mehr mit etwas im Auge haben zu tun, also mache ich hier lieber Schluss, bevor ich noch weiter abschweife.

An dieser Stelle würde ich euch ja gerne sagen, dass ihr auch meinen Blog in Zukunft wieder im Auge haben solltet, aber wir wissen alle, wie diese Versprechen in der Vergangenheit geendet haben. Ich würde euch raten, einmal pro Woche kurz vorbeizuschauen, im Idealfall habt ihr dann vier Beiträge zu lesen und im Worst-Case-Szenario (gibt es da ein gutes deutsches Wort für?) habt ihr nur ein paar Sekunden verschwendet.

In diesem Sinne: habt Spaß, esst was Schönes auf dem Weihnachtsmarkt und putzt schon mal eure Stiefel für den Nikolaustag.

Schöne Schlussworte: "Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden, obwohl sie dem Menschen das Kostbarste stehlen: die Zeit." - Napoleon Bonaparte 

Dienstag, 16. September 2014

Inflation macht Spaß

Da bin ich wieder. Ich will es schließlich mal wieder auf mehr als 5 Beiträge pro Monat schaffen. Nur den Story-Samstag habe ich mal wieder übersprungen. Irgendwie habe ich mich da verfahren - zu 50 % weiß ich, wie es weiter gehen soll, leider ist das nicht genug. Ich weiß nicht, ob ich einfach eine neue Geschichte anfangen soll, die alte schnell und abrupt enden lassen soll oder doch nochmal ein wenig nachdenke und sie so lang verlaufen lasse, wie ich es ursprünglich geplant hatte. Schwierig.

Ist jetzt auch egal, RW-Montag ist dran. Wenn ihr wissen wollt, worum es dabei geht, könnt ihr oben mit der Maus über Was ist das alles hier fahren, dann öffnet sich ein Dropdown-Menü und ihr könnt auf RW-Montag klicken. Oder ihr nehmt einfach diesen Direktlink.

Und für diejenigen, die schon wissen, was abgeht oder einfach losstarten wollen, ab mit uns unter den Strich unter der Rechnung.


Die Los-Trommel rotiert und spuckt aus:

Griechisch, Ureinwohner, zentralstes.

Die zentralsten Ureinwohner Griechenlands sind die Pleitegeier. Lange hielt man sie für ausgestorben, doch jetzt strömen sie aus der Mitte des Landes hevor und verteilen sich in alle Ecken.
Die Ureinwohner Deutschlands sind ebenfalls in alle Ecken der Welt gereist. Eines aber vereint sie alle. Ihr zentralstes Lieblingsessen ist griechisch. Wo immer Deutsche Ureinwohner zusammentreffen, essen sie Gyros, Cevapcici und Tzatziki. Bockwurst und Kartoffelsalat sind da selbstverständlich nur sekundär.

Griechisch. Ich weiß so gut wie nichts über Griechenland. Weder über das Essen, die Ökonomie oder auch das Land an sich. Ich hab bisher auch nur einen Halb-Griechen kennengelernt. Der war ganz okay. Aber auch wenn ich nichts über das Land weiß, bin ich trotzdem interessiert, wie es mit Griechenland weitergehen wird, nach all dem Rummel um Insolvenz, Streiks und Finanzierungen. Vielleicht kann man ja noch etwas daraus lernen - ob sie es jetzt schaffen, sich aus dem Schlamassel zu retten oder nicht. 
Es macht mir immer Spaß, zu gucken, wie sich Dinge, mit denen ich mal zu tun hatte, so entwickeln. Seit ich aus Ghana zurück bin, hat die Inflation der Landeswährung schon wieder fast um unglaubliche 50 % zugenommen. Ich glaube einen anderen Volunteer gab es damals sogar, der sich für ein volles Jahr verpflichtet hatte. Da kann ich für ihn nur hoffen, dass er nicht all sein Geld sofort umgetauscht hat. 
Das ist wirklich Wahnsinn. Allein in den 4 Monaten als ich da war, musste ich dreimal miterleben, wie der Streichkäse teurer wurde und zweimal, wie sich die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel in die Höhe geschoben haben. Ich sage euch, Inflation ist kein Spaß. Zumindest nicht für die Betroffenen. Als Außenstehender hat es schon irgendwie einen gewissen humoristischen Wert, mitanzusehen wie die Währung aus Zimbabwe oder auch die alte deutsche Papiermark teilweise wöchentlich und in Einzelfällen auch täglich die Hälfte ihres Wertes verloren haben. Stellt euch vor, ihr müsst noch dringend neue Milch kaufen, doch es ist schon spät am Abend und ihr habt eigentlich keine Lust mehr. Entweder ihr müht euch doch noch zum Supermarkt oder ihr müsst am nächsten Tag statt einem, zwei Euro bezahlen. Und falls ihr am nächsten Tag auch nicht zum einkaufen kommen solltet, müsstet ihr schon vier Euro zahlen. Einen Monat später geht ihr wieder einkaufen und guckt auf das Preisschild der Milch: 2.000.000.000 Euro - was für ein Schnäppchen!

Ureinwohner. Wenn ich das Wort Ureinwohner höre, denke ich an lendenschurz-tragende, speer-werfende, wilde Menschen. Heutzutage muss diese Definierung zwar nicht mehr unbedingt auf alle Ureinwohner zutreffen, aber ich gehe trotzdem von diesem Szenario aus. Und was soll ich sagen, ich finde es ziemlich cool. Menschen, die bis heute ohne Technik und anderes modernes Zeug überlebt haben. Respekt. Ich frage mich nur, was sich bei ihnen stattdessen entwickelt hat. Es kann ja nicht sein, dass sie sich tausende Jahre überhaupt nicht entwickelt haben, während wir mittlerweile mit Raketen ins All schießen. Oder doch? Ich meine, vielleicht können sie Fleisch schneller zerkleinern, als der weltbeste Koch. Vielleicht können sie innerhalb von Sekunden auf einen Baum klettern. Vielleicht würden sie den ersten Platz in einem Ultra-Marathon belegen. Und vielleicht auch nicht. Vielleicht sind sie nur durchschnittliche Jäger, kennen keine speziellen Tricks und leben einfach ihr Leben. Ohne Fortschritt. Einziges Ziel: Fortpflanzung und Überleben sichern. Aber das wäre so komisch. Das klingt nach Tieren, aber nicht nach Menschen. Okay, okay, wir sind ja eigentlich auch Tiere, aber haben Menschen nicht einen größeren Drang, sich weiterzuentwickeln als die restlichen Tiere? Wieso sollten wir es sonst hierhin geschafft haben, aber Delfine, Raben, Affen und sämtliche anderen intelligenten Tiere nicht? Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle noch immer keulen-schwingende Barbaren wären? Würde es mehr oder weniger Kriege geben? Wie viele Sprachen gäbe es? Wären wir generell glücklicher oder besorgter? Würde sich irgendeine Tierart so vermehren, dass sie uns und anderen Lebewesen den Lebensraum wegnimmt oder würde der Lauf der Natur dafür sorgen, dass so etwas nicht passieren könnte? Wenn ich all das in meinen Überlegungen berücksichtige, kann ich nur eins mit Sicherheit sagen: Ich bin froh, dass wir da sind, wo wir sind.

Zentralstes. Was hat sich der Zufallsgenerator dabei nur gedacht? Wie oft benutzt man dieses Wort denn? Das Zentralste heißt soviel wie das Mittigste und das ist sowas wie das Einzigste - es sollte gar nicht existieren. Mitte ist Mitte, da geht nicht mehr und nicht weniger. 
Das Zentralste in meinem Leben ist irgendwo zwischen anderen Menschen und mir selbst. Mein Lebensziel ist, anderen Menschen zu helfen, ich will aber auch selbst Spaß haben. Meine zentralste Lieblingsfarbe ist wahrscheinlich schwarz. Zentral in einem erdachten Kreis aus allen Farben liegen Farben wie grün, blau und weiß. Ganz hinten tummeln sich pink, türkis und beige, aber in der Mitte, die zentralste aller Farben, ist für mich schwarz. Ganz für sich allein oder zur Verstärkung und Hervorhebung anderer Farben, es ist für mich die stärkste, aussagekräftigste Farbe. Aber nur wenn alle anderen Farben auch im Spiel sind. Wenn alles schwarz wäre, dann wäre das offensichtlich nicht so toll. Dann gäbe es nichts zum Hervorheben und verstärken und aussagekräftig, wenn sie die einzige Farbe wäre, wäre sie selbstverständlich auch nicht mehr. Also an dieser Stelle danke an türkis und Co., auch wenn ihr nicht meine zentralsten Lieblingsfarben seid, ich bin froh, dass es euch gibt.

Puh, das waren mal wieder unerwartet außergewöhnliche Wörter. Wenn ihr es doof findet, dass der Zufallsgenerator solch ungebräuchliche Wörter ausgibt, dann bestimmt doch einfach selbst, was nächsten RW-Montag für Wörter dran kommen sollen. Schreibt dazu einfach ein Kommentar und sagt mir, welche drei Wörter ich mit mir selbst diskutieren soll. Ich freue mich schon auf eure Kommentare!

Schöne Schlussworte: "Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist." - Henry Ford
/x/details.png

Montag, 21. April 2014

Das Geschwafel ist zurück

Schönen, guten Tag, die feinen Herren und Damen Bratäpfel.

Zum 476. Mal kehre ich nun nach längerer Pause zurück. So leicht wird man mich nicht los. Irgendwann komme ich immer zurück, das verspreche ich euch. Aber vielleicht bleibe ich diesmal auch ausnahmsweise ein bisschen länger. Ja doch, eigentlich gefällt es mir hier.

Und natürliche hoffe ich, dass es auch euch hier gefällt. Wenn ich irgendetwas machen kann, damit ihr euch hier wohler fühlt, sagt es mir ruhig.

Und nun Schluss mit den Metaphern! Das ist schließlich ein Blog und kein Hotel. Wohlfühlen dürft ihr euch natürlich trotzdem, aber Zimmerservice kann ich euch leider nicht bieten. Noch nicht. Wer weiß, was die Technik noch so alles bringen wird, in den kommenden Jahren.

Meine Güte, schwafel ich schon wieder viel, ohne wirklich etwas wichtiges zu sagen. Dann mal kurz und bündig: Heute ist RW-Montag, viel Spaß dabei.

Wenn ihr nicht wisst, worum es beim RW-Montag geht, könnt ihr das hier nachlesen.

Kommentare haben wir keine mehr gelagert, also muss ich mir selbst was einfallen lassen. Wir wär's denn mit:

Kohlensäure, Puzzle, Panda.

Ein 1000-Teile Puzzle von einer Nahaufnahme eines Glases voller Bitzel-Wasser (oder kohlensäure-haltig, das sagt euch wahrscheinlich mehr) ist wohl eines der langweiligsten und schwierigsten Puzzles, das ich mir vorstellen kann. Ein Panda-Motiv ist da doch schon um einiges interessanter. Pandas können wahrscheinlich nicht allzu viel mit Puzzles anfangen, mit Kohlensäure möglicherweise schon. Um das genau sagen zu können, hätte ich allerdings in Biologie ein bisschen besser aufpassen müssen. Ich habe das Gefühl, ich hatte schon Begriffe, die sich besser kombinieren lassen konnten. Was soll's, auf zum Einzelverhör.

Kohlensäure. Die wichtigste Lektion im Chemie-Unterricht: "Wenn es blubbert, dann hat eine Reaktion stattgefunden." Dann sollte sich unser Wasser aber mal abreagieren, wir haben ihm doch gar nichts getan. Außer es geschüttelt. Und verschwenderisch durch die Gegend gespritzt. Und auf mehr oder weniger perverse Art über unseren Körper laufen lassen, oft sogar täglich. Und zur Paarung gezwungen, in dem wir einfach andere Flüssigkeiten dazu geschüttet haben. Wenn ich es mir recht überlege, dann hat unser Sprudelwasser doch alles Recht der Welt ein wenig auf all diese Grausamkeiten zu reagieren.
Kohlensäurehaltiges Wasser ist schon irgendwie komisch. Schmecken kann man es so gut wie nicht, fühlen höchstens leicht, aber der Unterschied zu stillem Wasser erscheint doch gravierend. Den Großteil meines Lebens habe ich nur Wasser mit Kohlensäure getrunken. Daran hatte ich mich wohl einfach gewöhnt. Wenn ich stilles Wasser haben wollte, dann könnte ich ja auch gleich Leitungswasser trinken. Leider war bis jetzt aber jeder deutsche Wasserhahn, den ich notgedrungen zur Durststillung zweckentfremdet habe, dermaßen verkalkt, das es wirklich keine Freude mehr war. Ich habe schon mehrfach gelesen, in Amerika wäre es wohl für die meisten Menschen normal, Leitungswasser zu trinken, ich frage mich nur weshalb? Sind da die Wasserleitungen einfach sauberer oder ignorieren man dort einfach den Kalkgeschmack? Wenn ihr regelmäßiger Leitungswassertrinker sein solltet, klärt mich bitte auf.

Puzzle. Ein Puzzle (sprich Pussel) gehört meiner Meinung nach zu den Dingen die wesentlich interessanter sind, als sie sich anhören. Kleine Pappstückchen so anordnen, dass sie ein Bild ergeben? Klingt auch nicht spannender als die Namen aller Päpste, schwedischen Königinnen und Bratwurstbratweltmeister in chronologischer Reihenfolge auswendig zu lernen. Ist es aber. Irgendwie. Finde ich. 
Am Anfang steht man vor einem Nichts. Vor absolutem Chaos. Man weiß nicht, wo auch nur irgendetwas hingehört. Keinen Plan, wie man dieses Problem lösen soll. Und dann macht es plötzlich irgendwann Klick und die ersten zwei Teile haften zusammen. Langsam hangelt man sich dann weiter, bis irgendwann der Rahmen steht. Man weiß immer noch nicht, was das überhaupt werden soll, aber man erkennt die Ausmaße, die Möglichkeiten und vielleicht hat man sogar schon eine kleine Ahnung, wie es weitergehen könnte. Nach und nach kommen immer mehr Teile dazu und im Kopf beginnt sich eine Wunschvorstellung zu entwickeln. Wir stellen uns vor, wie es aussehen wird, wenn es zu Ende ist. Aber während wir noch darüber denken, liegt auch schon das nächste Teil, das alles verändert hat. Manchmal fragen wir uns, ob wir alles richtig gemacht haben, aber dann gucken wir genau hin und sehen, dass jedes Teil perfekt ineinander greift. Und dann kommt das Unvermeidliche. Das letzte Teil. Manch einer würde gerne noch weiterspielen, andere hätten das Puzzle am liebsten längst beiseite schieben und unvollendet wegschmeißen wollen. Doch es hilft nichts, wir müssen alle zu Ende spielen. Erst wenn das allerletzte Puzzleteil gelegt ist, können wir sehen, ob uns das vollendete Werk gefällt.
Wir alle spielen ein Puzzle-Spiel. Es heißt Leben.

Panda. Pandabären gefallen mir. Genau genommen ist das nicht ganz so beindruckend, da mir eigentlich so ziemlich alle Bären gefallen. Eisbären, Grizzlybären, "normale" Braunbären, Gummibären (ihr wusstet, dass der Witz kommen würde oder?). Pandabären haben natürlich noch den Schwarz-Weiß-Bonus. Und den Bambus-Bonus. Karate-Bonus haben sie keinen, in Tekken gab es nämlich schon einen kämpfenden (Nicht Panda-)Bären, lange bevor dieser komische Kungfu-Panda Kram existiert hat. Sei's drum, 2 Boni sind genug. Damit teilen sie sich den ersten Platz mit den Eisbären. Irgendwie fällt mir gerade auf... Ich weiß extrem wenig über Pandas. Und noch weniger weiß ich, was ich über sie schreiben soll. Naja, was soll's, ich habe über die anderen zwei Themen ja schon genug geschrieben.

So jetzt muss ich als allererstes mal für dieses Gesülze über die Puzzleteile entschuldigen. Ich habe einfach aufeinmal gemerkt, dass das eine ziemlich gute Metapher abgeben könnte. Tja und dann... Dann war niemand da, um mich aufzuhalten. Ich hoffe, ihr habt kein Diabetes oder Augenkrebs davon bekommen. 

Ich wünsche euch allen noch viel Spaß und einen schönen Tag. Und ein paar leckere Bratäpfel. Und, dass ihr nicht wieder wochenlang auf den nächsten Post warten müsst. Ach, das Übliche halt.

Alle vorherigen RW-Montage könnt ihr hier angucken. Vergesst nicht, eure Kommentare für den nächsten RW-Montag abzugeben.

Schöne Schlussworte: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - Aristoteles

Montag, 27. Januar 2014

Kostenlose Ideenhilfe

Herzlich Willkommen zum RW-Montag. Das ist der Montag mit dem rigorosen Wichtelmann. Schön wärs, aber leider setzt sich die Abkürzung aus den englischen Wörtern random words zusammen. Ich weiß bis heute nicht, warum ich gerade für diesen Tag einen englischen Titel gewählt habe. Wahrscheinlich, weil das mein allererstes Konzept war und ich somit damit den Blog gestartet habe. Und um einen guten ersten Eindruck zu machen, benutzt man natürlich erstmal Englisch, um zu zeigen, dass man total gebildet und mondän ist. Ich bin mir sicher, das hat unglaublich gut geklappt und ihr habt alle gemerkt, dass ich so kluk bin, ja ich kann sogar nukular richtig schreiben. Aber im Ernst Zufallswort-Montag hätte es auch getan. Klingt ein bisschen komisch, aber man gewöhnt sich ja an alles. Nur Probleme mit der Abkürzung hätte es geben können, bei ZW-Montag denken vielleicht einige, dass an diesem Tag nur gezwitschert wird oder man nur Zwiebeln essen darf. #ZwiebeldiätErobertTwittercharts

Erobern ist auch irgendwie ein komisches Wort. Klischeehaft stellt man sich einen Ober als einen spindeldürren Franzosen mit langen Beinen mit immer dem gleichen Akzent vor. Dass der irgendwas oder irgendjemanden erobern könnte, würde einem da im Traum nicht einfallen. Und den Vorgang, das Essen an den Tisch zu bringen, nennt man auch nicht erobern, sondern höchstens noch servieren. Obwohl die Serviette da absolut gar nichts zu beigetragen hat. Meistens liegt die Serviette nur faul am Tellerrand. Wenn sie sich denn überhaupt die Ehre gibt. Mancherorts wollen uns die Servietten sogar vom Essen abhalten, indem sie schamlos ihre eleganten Körper um unser Besteck wickeln und sich weigern, es wieder herzugeben. Ich würde wirklich gern mal wissen, wer diesen Typen den Zugang in die Gastronomiebranche gewährt hat.


So, jetzt wisst ihr ungefähr, wie das so an einem RW-Montag abläuft. Ich beschäftige mich mit 3 zufälligen Wörtern und denke mal auf eine etwas andere Weise über diese nach. Abschweifen ist dabei ziemlich wahrscheinlich, um nicht zu sagen garantiert. Wenn ihr Wörter habt, die ihr unbedingt von mir erklärt haben, beziehungsweise mich darüber philosophieren hören wollt, dann schreibt sie einfach in die Kommentare. Nächste Woche werde ich dann mit Hilfe eurer drei unglaublich guten Wörter einen unglaublich guten RW-Montag formen. Also worauf wartet ihr noch? Auf gehts, aus dem Bett steigen, anziehen und in die Tasten hauen! Oder nicht. Nackt geht auch.

Da für diese Woche leider keine Kommentare eingetroffen sind, lasse ich mir selbst schnell drei zufällige Wörter einfallen.

Wolken. Neuverpackte Sachen. Ratten. Wolken sehen immer so aus seien sie neuverpackt. Genauer gesagt sehen sie aus, als wären sie selbst die Neuverpackungen. Unter jeder Wolkenschicht verbirgt sich in Wahrheit das, wonach es aussieht. Guck mal, diese Wolke sieht aus wie eine Gitarre. Das liegt daran, dass sich dort oben, in Watte gehüllt, tatsächlich eine Gitarre versteckt. Mannoman, wir müssen echt mal auf  Wolkenjagd gehen. Aber die da drüben, die sieht ja aus wie eine Ratte. Na dann kommen wir ihr lieber nicht zu nahe, denn es ist tatsächlich eine drin. Sekunde... Es ist doch nicht Verschwörungstheorie-Dienstag. Leute, hört mir zu! Das eben war eine Lüge. Es ist nicht wahr, dass Wolken in Wirklichkeit nur eine formschöne Verpackungsart darstellen. Oder? 

Wolken. Wolken sind klasse. Sie sind irgendwie nichts und zugleich alles. Auf den ersten Blick sehen sie alle gleich aus. Groß, weiß und flauschig. Irgendwie langweilig. Doch wenn man genauer hinschaut, kann man darin Muster, Formen und sogar Figuren erkennen. Das Lustige daran ist, dass vielleicht nur du in dieser Wolke eine Hüpfburg erkennen kannst. Andere können ihren Kopf verdrehen, wie sie wollen, für sie bleibt dieses Gebilde ein Fußballtor. Selbst Leute, die sich als vollkommen fantasielos bezeichnen, werden früher oder später eine Wolke sehen, bei der sie schwören könnten, sie sähe aus wie etwas, das sie kennen. Ich gebe ganz schamlos zu, dass Wolken manchmal eine Quelle der Fantasie
Sieht doch eindeutig aus, wie ein cooles Motorrad, das
von einer winzigen Giraffe gefahren wird. (by Blackwolfe)

für mich sind. Wenn mir nichts einfällt, was ich schreiben kann, dann gucke ich einfach eine Weile in den Wolkenhimmel und schon kommt mir eine Idee. Zum Beispiel letztes Mal beim Hirnbrecher-Samstag. Ich brauchte irgendein Thema, aber mir wollte einfach nichts einfallen. Zur Entspannung habe ich dann kurz meinen Kopf aus dem Fenster gelehnt und geschaut, was über mir so abgeht. Ich schwöre, in diesem Moment ist eine Wolke über mich geflogen, die exakt so aussah, wie ein Piratenschiff.  Und zack war eine Idee geboren.
Ich mag übrigens nicht nur die weißen, harmlosen Wölkchen. Ich liebe die Weltuntergangsstimmung, die aufkommt, wenn an einem sonnigen Mittag aufeinmal superfinstere Wolken den Himmel bedecken. Da die Sonne noch durchscheint ist es nicht richtig dunkel, aber doch irgendwie düster. Weltuntergang eben.

Neuverpackte Sachen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich ein Geschenk bekomme, zum Beispiel ein Buch oder eine CD in ihrer original-verschweißten Verpackung, dann muss ich sie sofort aufreißen. Nicht weil, ich es sofort benutzen will, sondern weil es sich für mich erst dann so richtig anfühlt, als würde es mir gehören. Ich habe im Internet schon gelesen, welche Glücksgefühle es manchen bereiten kann, die Schutzfolie von einem neuen Handy abzuziehen. Zugleich aber auch von Leuten, die den Aufkleber auf ihrer Mütze lassen. Was macht den Unterschied? Ist es das Geräusch von reißendem Plastik, das uns so anzieht? Warum soll ein Kleidungsstück wie neu aussehen, ein Unterhaltungsgerät aber nicht? Es würde natürlich einen komischen Eindruck machen, wenn man sich ein teures Smartphone kauft und es dann aber nie benutzt. Bei Kleidung scheint das aber kein Problem zu sein. Fernsehstars dürfen Kleidung ja sowieso nur einmal tragen, alles andere wäre ja absurd, nicht wahr? Und daran scheinen wir uns auch zu orientieren. Secondhand-Shops sind out, aber mit einem neuen Shirt auf der Party zu erscheinen, schindet Eindruck, obwohl das alte eigentlich viel schöner war. Ich finde, wenn man ein Kleidungsstück mag, dann macht es auch nichts, wenn es minimale Gebrauchsspuren aufweist. Wenn es ein kein hygiensches Problem darstellen würde und von der Gesellschaft nicht als komisch angesehen werden würde, dann würde ich meine Kleidung wohl nur einmal im Moment wechseln. Aber auch ich wurde schon längst beeinflusst. Ich kann ja nicht mein Lieblingsshirt anziehen, das hatte ich ja gestern schon an, muss ich wohl dieses nehmen, obwohl das eigentlich ziemlich hässlich ist.

Ratten. Ratten werden wohl nie das Lieblingshaustier der Deutschen sein. Oder irgendeiner anderen ethnischen Gruppe. Aber was macht die Nager eigentlich so unliebsam? Zum einen ist es natürlich die Größe. Während eine Maus dem ein oder anderen noch vollkommen harmlos erscheint, fängt die Panik sofort an, wenn von einer Ratte die Rede ist. Aber eine Katze oder ein Hund sind doch genauso groß und größer und dafür fürchten sich bedeutend weniger Menschen. Und wäre es nicht viel erschreckender eine Hornisse, eine Nacktschnecke oder einen Kolibri in der Größe einer Ratte vorzufinden? Einige von euch werden jetzt sagen: "Ach Quatsch, Nacktschnecken und Kolibris sind doch nicht gefährlich, die trage ich blind und mit einer Hand auf dem Rücken nach draußen, sollten sie in meine Wohnung eindringen." Aber sind Ratten denn gefährlich? Habt ihr in eurem Bekanntenkreis schonmal von einem Rattenbiss gehört? Und wenn ja, hatte er irgendwelche Komplikationen? Theoretisch könnte euch jeder Vogel jederzeit ein Auge auspicken oder zumindest erheblich beschädigen. Und wer weiß, ob eine Nacktschnecke dieser Größe nicht vielleicht giftig für den Menschen sein könnte. Versteht mich nicht falsch, ich bin auch kein Rattenfreund, aber ich verstehe diese extreme Angst nicht. Zumindest heute nicht mehr. Die gesündesten Tiere sind Ratten sicher immer noch nicht, aber zumindest die Pest kann man heute wohl nicht mehr als Argument bringen. Ich lasse mich da aber auch gerne belehren, falls ein Hobby-Biologe unter euch mehr weiß als ich.

Tut mir leid, wenn es diesmal etwas lang geworden ist, aber wenn man erstmal drin ist, ist es nicht so leicht wieder aufzuhören. Muss ich also nur noch lernen, auch im Hirnbrecher-Samstag ein bisschen mehr drin zu sein.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und ihr habt eine tolle Woche vor euch. Sonne ist teilweise da, aber die Wolken sind aschgrau. Bis zum nächsten Weltuntergangsmoment wirds wohl noch ein bisschen dauern.

Schöne Schlussworte: "Phantasie muß grenzenlos sein dürfen. Denn gezähmt wäre sie keine Phantasie." - August Everding

Dienstag, 14. Januar 2014

Du kommst hier net rein!

Heute liebe Kinder, heute ist Dienstag. Das ist der Tag, der nach Montag kommt. Am Dienstag haben alle Dienst.

Jetzt seid ihr schonmal um eine Erkenntnis reicher, also hat es sich bereits gelohnt heute hier vorbeizuschauen. Aber natürlich soll das nicht das einzige Lohnenswerte bleiben. Denn etwas das sich immer lohnt, das ist der Verschwörungstheorie-Dienstag.

Hier lernen wir zu verstehen, wie die Welt funktioniert oder wie sie es eben gerade nicht tut. Vergesst alles, was ihr bisher gelernt habe, die Wahrheit kommt nur hier auf den Tisch.

Verschwörungstheorie Nummer 1


http://de.wikipedia.org/wiki/Antiklopfmittel
 Ach der Name klingt so vielversprechend, aber leider ist das kein Wundermittel, das dafür sorgt, dass ihr mal eure Ruhe haben könnt. Es verhindert leider nur die Klopfgeräusche im Automotor. Aber was heißt da nur, das ist doch auch schon was. Wir machen uns jetzt allerdings auf die Suche nach etwas, das mit Sicherheit jeden davon abhält, euch bei eurer wohlverdienten Ruhepause zu stören, ein wahres Antiklopfmittel. Man muss nicht lange nachdenken, dann fällt einem gleich der erste Kandidat ein, nämlich...

http://de.wikipedia.org/wiki/Cobia
Dieser allseits bekannte Stachelmakrelenverwandte hat früher schon oft als Türsteher gearbeitet und kann mit seinen zwei Metern Länge und 70 Kilogramm durchaus Eindruck schinden.
Das Gesicht sagt eindeutig: Du kommst hier net rein!
Was könnte besser "Ich hab jetzt keinen Bock auf Besuch" sagen als ein grimmiger Fisch auf den Dielen vor der Tür? Wenn ihr ein neues Antiklopfmittel braucht, lasst euch kein teures Zeug andrehen, ein Cobia macht den Job mehr als gut.

Vielleicht lässt sich in eurer Umgebung aber einfach kein Cobia auftreiben? Kein Problem, der Kenner greift in diesem Fall zu...


http://de.wikipedia.org/wiki/Folgen_der_globalen_Erwärmung_in_Europa
Gerade als euer Bekannter bei euch anklopfen wollte, bemerkt er aufeinmal, dass er ja total verschwitzt ist. So kann er euch ja nicht unter die Augen treten. Aber wie ist das überhaupt möglich, so mitten im Januar? Tja, er hätte wohl nicht mit eurem Antiklopfmittel Globale Erderwärmung in Europa gerechnet.


So das wars auch schon wieder. Tut mir leid, ich hab heute leider nicht so viel Zeit. Ich hoffe trotzdem, es hat euch gefallen und ihr fallt jetzt nicht mehr darauf rein, wenn euch die Regierung einzureden versucht, es gäbe keine wirksamen Antiklopfmittel. Alles Verschwörung sage ich euch! Wir wissen es besser. In diesem Sinne, viel Spaß und auf Wiedersehen.


Schöne Schlussworte: "Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird." - Hans Krailsheimer

Sonntag, 12. Januar 2014

Der Denkapparat des Menschen

Ich bin leider immer noch in diesem Zeitloch gefangen, darum ist bei mir heute noch Samstag. Tut mir leid, wenn ich in eurem Universum zu spät dran bin. Ich verspreche, nächste Woche schaffe ich es aus diesem Loch heraus. Und mit nächste Woche meine ich ab morgen. Und wenn ich mein Versprechen nicht halte, dann dürft ihr mich mit Keksen bewerfen. Das würde ich mir an eurer Stelle allerdings zweimal überlegen, wahrscheinlich würde es euch glücklicher machen, die Kekse stattdessen aufzuessen.

Na, seid ihr heute gut drauf? Steckt eur Kopf heute voller Ideen und ihr denkt so klar, wie schon lange nicht mehr? Das lässt sich ändern. Alles was man dafür braucht, ist ein Hirnbrecher-Samstag (neuste Studien haben bewiesen, dass der Hirnbrecher-Samstag auch sonntags wirkt). Macht euch darauf gefasst, dass euer Gesicht die Lieblingsfrage der Deutschen (häh?) geradezu hinaus schreien wird. 

Gerne könnt ihr mir übrigens auch wie beim RW-Montag ein paar Wörter zuwerfen, aus denen ich dann eine verrückte Geschichte baue, wenn ihr Lust habt. Schreibt dann einfach dazu, ob es für den RW-Montag oder den Hirnbrecher-Samstag verwendet werden soll. Ansonsten suche ich es mir einfach aus.

Das war nun aber genug Vorgeplänkel, stimmts? Auf ins Gefecht!

Die Überlegenheit der Menschen


„Grün steht dir am besten“, seufzte er.
Genervt wie ein Flummi, der nicht mehr springen kann, weil er in den Sand gefallen ist, antwortete ihm sein Stein: „Das sagst du doch nur, weil du mich nicht sauber machen willst.“
  „Nein, wirklich! Dein Moos-Umhang ist wundervoll. Das letzte Mal, dass ich etwas so schönes gesehen habe, war als mein Bügeleisen die Goldmedaille im Rodeln gewonnen hat.“
  
Und es steht ihm wirklich! (Photo: Randi Hausken)
„Das ist natürlich eine ganz große Leistung. War ja nicht so, als ob es einfach die Schneedecke weggeschmolzen hätte und durch die neugewonnene 180° Steigung ein klein wenig an Geschwindigkeit gewonnen hatte.“
Verdutzt musterte der Mensch den Stein „Ich wusste gar nicht, dass Steine zynisch sein können. Wenn das eine neue Erkenntnis für die Wissenschaft ist, könnte ich einen ganzen Batzen Belohnung für diese Information kassieren. Das muss ich sofort nachschlagen.“
„Mist, da stehts: Die Gattung der Steine, eng verwandt mit den argverbrannten Spiegeleiern, einst entstanden durch einen Gendefekt beim Versuch Mozartkugeln mit Steckdosen-Kindersicherungen zu verpaaren, sind bekannt für ihre exzessive Nutzung von Zynismus. Natürliche Feinde: Kinder, die am Flussufer stehen.“
„Schön, dass du es jetzt auch weißt. Ich hab Hunger.“
„Ich auch. Ich hab so viel Appetit, ich könnte einen Dinosaurier verdrücken, der sich einen chinesischen Feinschmecker genehmigt hat, der eine Riesenanakonda schnabuliert hat, die einen Löwen verschlungen hat, der sich eine Forelle einverleibt hat, die einen Schmetterling verputzt hat, der bei einer Blume Honigkektar diniert hat.“
  „Also ein Brot mit Honig?“
  „Klingt gut.“
Also ließ der Stein sich schnell Beine wachsen und lief in die Küche, um den beiden ein Honigbrot zu machen. Doch was er da sah, schockierte ihn mehr als eine Packung Hackfleisch mit Hagebutten-Aroma: Der Honig war leer!
Als der nun Mensch nun von dieser Tragödie erfuhr, bewies er seine Überlegenheit gegenüber den Steinen, indem er seinen Denkapparat anwarf. Damit konnte er die Antwort auf jedes Rätsel dieser Welt finden. „Also schau gut zu Stein, ich zeige dir jetzt, warum wir Menschen an der Spitze der Nahrungskette stehen. Ich werde mich jetzt ganz stark auf die Frage konzentrieren:  Wo bekommen wir Honig her? Und jetzt muss ich nur ganz kurz abwarten und mein Denkapparat liefert mir die Antwort.  Da, ich habs! ‚Meinten sie vielleicht: Warum ist er denn König, der?‘


So, ich hoffe wie immer, dass es euch gefallen hat und dass sich eure Gehirnzellen so schnell wie möglich wieder regenerieren werden. Vergesst nicht Spaß zu haben und schonmal einen Kommentar für Montag abzugeben.

Schöne Schlussworte: "Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt." - Albert Einstein

Donnerstag, 9. Januar 2014

Betrug im Lieblingsteam

Wie jetzt, es ist schon Donnerstag? Ist noch jemand von euch in eines dieser seltenen Zeit-Paradoxon Löcher gefallen oder bin ich der einzige, der irgendwie keinen Mittwoch hatte? Jetzt ist die Frage, ob ich den Verschwörungstheorie-Dienstag nachholen oder doch gleich zum Klugscheiß-Donnerstag gehen soll? Ihr lebt hier unter meinem (virtuellen) Blog-Dach und unter meinem Dach herrschen meine Regeln. Und ich sage: Chronologie geht vor.

Also Verschwörungstheorien. Wird mal wieder Zeit, dass ein neuer Termin für den Weltuntergang angesetzt wird. Gibt ja noch nicht genug sinnlose Panik in dieser Welt. Da müssen wir wohl nachhelfen. Natürlich wie immer mit einem Zufallsgenerator. Dazu lass ich mir erst den Tag (zwischen 1 - 31), dann den Monat (zwischen 1 - 12) und schließlich das Jahr (2014 - 3000) auswürfeln. Und das ist dann die unumstrittene Wahrheit, an diesem Tag wird die Welt - wirklich und ganz in echt, ungelogen und zweifelsohne - untergehen. Macht euch bereit, fang an eure Bunker zu bauen und kauft euch soviele Dosen-Ravioli wie nur möglich, denn es passiert aaaaam: 09.01.2612. Okay, ich musste schon erstmal heftig schlucken, als der 09.01 herauskam. Das wäre schon ein richtig geiler Zufall gewesen, wäre jetzt auch noch 2014 durch den Generator auserwählt worden. Aber auch so ist es schon ziemlich verwunderlich, dass es auf den Tag genau stimmt. Also in exakt 598 Jahren wird die Welt untergehen. Wisst ihr vielleicht wo man Ravioli herbekommt, die so lange haltbar sind?
Probiert es doch auch mal selbst aus, bin gespannt was bei euch raus kommt. Schreibt es mir in den Kommentaren. Zufallsgenerator

Nun, aber zum eigentlichen Verschwörungstheorie-Dienstag. Ist im Grunde ganz einfach: Wikipedia aufrufen, Popcorn schnappen und gucken, was die Seite so an Artikeln ausspuckt, wenn man deren Zufallsfunktion verwendet. Das macht man dann 2-3 mal und versucht sich irgendeinen Zusammenhang zusammenzureimen. Zusammen mit mir macht ihr das jetzt. ZUSAMMEN! 

Übrigens ganz interessant, wenn man auf die Universal-Startseite von Wikipedia geht, sieht man, dass Deutschland hinter Englisch auf dem zweiten Platz steht, wenn man nach der Anzahl der Artikel geht. Wir haben fast 600.000 Einträge mehr als die Spanier, doppelt soviel wie die Portugiesen, und immerhin noch etwa 15 % mehr als die Franzosen. Wie kommt das? Das einzige Wort, das ich kenne, worum wir beneidet werden, weil es das in der Sprache der anderen nicht gibt, ist Weltschmerz. Kennt ihr vielleicht noch andere?

Verschwörungstheorie Nummer 1

Wasserball ist unser erster Begriff. Wer spielt wohl heimlich gerne Wasserball, wer ist ein Naturtalent darin oder wer hat es erfunden? Interessanterweise wird auf Wikipedia sogar noch ein extra Link für die Regeln angegeben. Ich dachte immer, das wäre bloß spaßiges Rumgeplantsche und das Team, das den Ball zufällig mal ins Tor der Gegner befördert hat, darf sich freuen. Aber nein, von der Wassertiefe, bis zur Farbe der Badekappen muss alles festgelegt werden.

 Dawkinsia Assimilis ist ein Fisch. Ein Fisch kann doch kein Wasserballspieler sein oder? Ihr habt wohl meine unglaublichen Photoshopkünste noch nicht gesehen!
Wie ihr seht, sieht das total echt aus. Kein Mensch hat damals erkannt, dass der wichtigste Spieler des "Wirhabenkeinenfischimteam"(versucht gar nicht erst das auszusprechen, das ist finnisch) - Wasserballteams in Wahrheit kein Mensch war. Viele haben sich zwar gewundert, dass er nie aufgetaucht war und von ihm immer nur die Badekappe und die Schwimmbrille zu sehen war, aber das hat man damals auf sein Ego geschoben. Ein wahrer Weltstar begibt sich nicht an die Luft, wie gewöhnliche Menschen. Wenn euch also wieder mal jemand berichtet, was für ein großer Fan er vom Wirhabenkeinenfischimteam-Team ist, dann klärt ihn auf, dass er Jahre lang Opfer einer Lüge war. Ohne Dawkinsia Assimilis hätten sie niemals sovielen schwierigen Gegnern assimilieren können.

Verschwörungstheorie Nummer 2

Cetineit ist uns wohl allen besser bekannt als (K,Na)3+x(Sb2O3)3(SbS3)(OH)x • 2,4H2O (mit x ~ 0,5).

Sieht ziemlich schick aus, aber was kann man damit denn machen? Auf jeden Fall besser nicht eurer Frau zeigen, denn Centineit gilt als sehr seltenes Mineral. Was ein Ohrring daraus kosten würde, will ich gar nicht erst wissen.

Aber vielleicht kann ja jemand anders was damit anfangen? Oder es entwickelt sich eine chemische Reaktion, wenn es auf den nächsten Artikel trifft? Könnte gut sein, denn der nächste Begriff ist...

Werbespot. Auweia, jetzt wollen sie unseren Frauen wohl doch noch einreden, das zu kaufen. Aber da müssen sie schon einen verdammt guten Werbespot machen, damit es auch uns Männer überzeugt. Einen Werbespot mit...

Tiamat. Es wird wohl nicht ganz einfach eine Göttin für den Spot mit ins Boot zu holen. Boot haha, versteht ihr? Weil es die Götten des Salzwassers ist. Nein? Wie dem auch sei, Männer macht euch gefasst. Solltet ihr eines Tages die Göttin Tiamat in einem Werbespot sehen, macht sofort die Augen zu und steckt die Finger in die Ohren. Ansonsten könnte es eventuell passieren, dass ihr aufeinmal einen unglaublichen Drang verspürt, eurer Frau Unmengen an Cetineit zu kaufen.


So das wars mit den Verschwörungstheorien für diese Woche, ich hoffe, ihr habt wieder so einiges gelernt. Vergisst nicht, Kommentare zu schreiben (und am Ende drei Wörter für den RW-Montag anzuhängen) und habt Spaß.


Schöne Schlussworte: "Begeist'rung ist ein Edelstein, doch Bildung bringt erst Schliff hinein." - Heinrich Martin.

Dienstag, 12. November 2013

Fickert und die Schweizer

Es ist Dienstag und wenn ihr treue Juenger seid, dann wisst ihr, was das heisst. Packt eure Roben aus, setzt euch an den Tisch und trinkt erst einmal euer InSEKTENblut aus (und wer das schon fuer flach haelt, sollte sich in Acht nehmen ;) ).

Diesmal habe ich sogar eine Maus, es kann also nur grossartig werden. Auch wenn unser allseits geliebtes Wikipedia-Roulette natuerlich nach wie vor ein Gluecksspiel ist. Wer direkt nacheinander die Eintraege fuer Bratapfel und Kartoffel durch die Zufallsfunktion aufrufen kann, kriegt einen Keks von mir. Doch nicht vergessen: Gluecksspiel kann suechtig machen. Die Chance liegt bei 1 zu 2 Billionen (kein Witz!). Da wuerde es sich doch mehr lohnen, Lotto zu spielen, sagt ihr? Ihr wisst ja nicht, wie lecker mein Keks ist.

Dann mal los, die Verschwoerungstheoriemaschine (wir Deutschen mit unseren langen Woertern) anmachen.

Verschwoerungstheorie Nummer 1:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fickert

Ernsthaft? Ich schwoers, ich war das nicht. Das war ganz allein Wikipedia, das versucht meinen pubertaeren Humor voranzutreiben. Naja, wie auch immer, es gibt drei Fickerts (hihi) zur Auswahl. Wen sollen wir nehmen, eine Frauenrechtlerin, einen Fussballspieler oder einen Pfarrer. Der Name laesst bei allen drei Berufen einiges an Assoziationen zu. Nehmen wir mal die einzige Person von denen, die noch lebt, das laesst mehr Spielraum. Hehe, Spielraum, weil es der Fussballspieler ist, versteht ihr? Ich habe euch gewarnt, heute gehts echt flach zu :P

http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Fickert

Er war schon mal bei der U20 Weltmeisterschaft dabei, dann ist seine Karriere aber leider irgendwie eingeknickt und momentan spielt er beim TDSV Deine Mudda Mutterstadt. Jetzt trifft er mit seiner Mannschaft auf:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kugeliger_Marienkäfer

Den kugeligen Marienkaefer. Na das kann ein Kampf werden.


Schaut euch diesen Killer an!
Ob Mutterstadt jemals so viele Punkte bekommen wird, wie der Kaefer jetzt schon hat? Der Heimvorteil liegt eindeutig beim Kaefer. Selbst mit kugeligen Sachen kennt er sich aus.

Die Legende besagt, wenn diese zwei Maechte - Fickert von Mutterstadt (ich entschuldige mich nochmals, ich kann wirklich nichts dafuer haha) und der kugelige Marienkaefer aufeinandertreffen, wird die Welt untergehen. Der Himmel wird sich auftun und tausende von kugeligen Marienkaefer werden auf die Erde herniederprasseln. Sieben von den Punkten des Kaefers koennen ein ganzes Pferd toeten. Oder zwei halbe. Und jeder zehnte Kaefer hat statt schwarzen, blaue Punkte. Und jeder, der eine tolle Kindheit hatte, weiss was das bedeutet. Das sind Wunschpunkte. Stellt euch jetzt zehn Menschen aus eurem Umfeld vor. Und der zehnte von ihnen hat aufeinmal 78 (keine Ahnung, wieviele Punkte so ein Kaefer hat) Wuensche frei. Seid ehrlich, wuerde euer Bekannter nicht alles ins Chaos stuerzen? Und dieser Chaosstuerzer hat wieder zehn Freunde, von denen der Zehnte sich noch schlimmere Sachen wuenscht. Das muss unter allen Umstaenden verhindert werden - wenn ihr einen kugeligen Marienkaefer auf einen Fickert zulaufen seht, schnickt ihn weg. Anders ist unsere Welt nicht zu retten.

Verschwoerungstheorie Nummer 2:

http://de.wikipedia.org/wiki/184

Der Aufstand der gelben Turbane hat in diesem Jahr begonnen. Dynasty Warrios, anyone? Nein? (Geiles Spiel, muesst ihr mal ausprobieren) Egal, was viel wichtiger ist, ist naemlich, was noch in diesem Jahr stattgefunden hat und das ist:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grüezi

Grüezi. Das darf doch nicht wahr sein, was haben die Schweizer denn schon alles gemacht? Wuerde mich nicht wundern, wenn wir naechstes mal herausfinden, dass der erste Mann auf dem Mars ein Schweizer war. Koennen ja auch nur die auf die Idee kommen, sich auf einen Schokoriegel zu stellen und die Nationalflagge (die normale war zu gross, da mussten sie eine von den kleinen, die an Cocktails gesteckt werden, klauen) reinzurammen. (Und noch ein flacher Witz, ihr wisst schon, weil Mars auch ein Schokoriegel ist, lustig was?)
184 wurde der erste Schweizer geboren. 185 wurde das erste Ricola gelutscht. Und 186 wurde ein Bankkonto fuer die gelben Turbane eroeffnet. Ja, so ein Schweizer ist auch mit 2 Jahren schon aeusserst produktiv. Das ist auch der Grund, warum sie uns irgendwann gefaehrlich werden koennten. Denn die Schweizer sind noch Neuland fuer uns.



Welche Geheimnisse die Schweizer hueten, weiss keiner so genau. Sehr vertrauenswuerdig wirken sie aber nicht. Schaut euch nur allein schon mal dieses Schweizer Taschenmesser an. Da koennten Atombomben drin sein. Regenwuermer, die Laserstrahlen aus den Augen schiessen, Todessterne oder gar DJ BoBo. Viel zu gefaehrlich sag ich euch.

(Schaut euch unbedingt die Rezensionen [Klick mich] auf Amazon zu dem Ding an, andere hatten noch viele bessere Ideen, was sich in dem Ding alles verstecken koennte.)

Aber wann werden die Schweizer zuschlagen? Der erste Schweizer wurde 184 geboren. Das gezeigte Taschenmesser hat 141 Funktionen. 184 mal der Quersumme aus 141 ist 1104. Das Ganze muss dann noch verdoppelt werden, weil sie doppelt so viel Kaese essen wie wir. Das waeren dann 2208. Da muessen dann wieder 184 und die Quersumme aus 141 abgezogen werden, ist ja logisch. Das neue Ergebnis lautet 2018. Das ist also das Schicksalsjahr. Macht euch bereit, Freunde. Grüezi oder nicht Grüezi, das ist hier die Frage.


Es ist unfassbar, was wir da schon wieder alles ans Tageslicht gebracht haben. Soviele Weltuntergaenge, das wird sicher anstrengend werden. Aber hey, damit koennen sich unsere Zukunfts-Ichs beschaeftigen, das geht uns doch nichts an.


Schoene Schlussworte: "Es kommt selten so gut wie erhofft, aber auch selten so schlimm wie befürchtet." - Gerhard Cromme

Donnerstag, 19. September 2013

Hallo erstmal...Oh da ist ja gar keiner

Wahrscheinlich wird das hier so bald erstmal niemand sehen, aber das ist ja auch nicht noetig. Ich verwende diesen Blog einfach fuer alles, was ich so im Kopf habe und was keinen Platz in meinem Tagebuch findet. Mein Computer ist jetzt wieder etwas schneller, nachdem die Downloads meines Kollegen abgeschlossen sind. Pornos. Waehrend der Arbeitszeit. Ghanaer und besonders dieser Mann mit dem Afro kennen wohl kein Schamgefuehl. Gut, dass ich bald das Projekt wechseln werde, ist eine komische Arbeitsumgebung. Schreiben kann ich hier auch prima, da kann ich mit dem Journalismus reinen Gewissens aufhoeren.

Wo bleiben nur meine Manieren, tse, tse, tse. Bevor ich hier weiter rumlamentiere, sollt ihr erst einmal ordentlich begrüßt werden. Herzlich Willkommen auf diesem etwas anderen Blog, genießt den Aufenthalt und habt Spaß!

Hallooo
OH HAI!
High Five! (Photo: Keith Fuller)
Oh..ähm..Hallo (Photo: Flickruser Mike's Birds)


So, dann kanns ja weiter gehen.

Im neuen Projekt werde ich dann mit kleinen Dingern konfrontiert, die an mir herumzupfen und einen Hoellenlaerm machen - Kinder. Eigentlich kann ich aber mit Kindern, so schlimm wird es schon nicht werden koennen. Dauert ja eh noch. Erst muss ich jetzt meinen Artikel ueber den Trip zum Mole National Park schreiben und gegenenfalls den anderen nochmal ueberarbeiten. Spannend, spannend. Wenn ich Ruhe haette, koennte ich das in 3 Stunden machen, aber hier kann man sich einfach nicht konzentrieren. Langsam muss ich dann auch mal dem Chef Bescheid sagen, dass ich wechseln will. Aber bin ich mir denn dabei wirklich schon so sicher? Ach was, es liegt auf der Hand: Hier habe ich keinen Spass und Arbeit mit Kindern macht Spass. Erwarmt das Herz. Und sorgt fuer eine angenehme Verdauung. Gut, das vielleicht nicht, aber man wird es sich wohl noch ein bisschen schoen reden duerfen.

Ich versuche hier regelmaessig zu schreiben, aber ich mache mir keinen Druck, wenn es mal nicht klappt. Die Themen gehen mir jedenfalls nicht aus, da bin ich sicher. Drei zufaellige Worte: Hundekuchen, Senf und Luder. Was zum Teufel hat mein Hirn da vor, dass das die drei ersten Worte sind, die mir einfallen? Also Hundekuchen habe ich noch nie probiert. Katzenfutter riecht eh besser. Das steht aber auch noch auf der To-Do-List. Man kann nicht Jahre lang mit seinem Haustier leben, ohne mal sein Essen zu probieren. Das haben wir schon bei Spongebob gelernt. Senf steht im Rennen mit Ketchup und Mayo ganz hinten. Mayo und Ketchup gehen wirklich immer, aber bei Senf muss es einfach passen. Und das ist fuer mich nicht bei sovielen Dingen der Fall. Ausserdem heisst, der kleine Stoffhund, der irgendwo im Keller sein muesste, Senf. Warum weiss ich nicht. Damit kann man seine Stimme aufnehmen und er gibt es dann wieder. Konnte ich als Kind Stunden mit verbringen. Luder. Auf dem Thema bin ich natuerlich Experte. Wenn jemand fragt, wisst ihr wer Ahnung von Ludern hat, dann wird er immer auf mich verwiesen. Ist doch klar. Ich hab echt nicht die Geringste Ahnung, wie ich auf das Wort gekommen bin. Muss der Porno vom Kollegen gewesen sein. Ist Luder eigentlich ein durchweg schlechtes Wort? Ne oder? Also gegen leichten Bekleidungsstil habe ich nichts. Gegen "leicht-rumzukriegen-sein" schon eher.

So fuers erste genug bewiesen, wie kreativ ich sein kann. Meine Mutter wird stolz auf mich sein. Ist sie sowieso. Schoene Schlussworte. Nur bloed, dass sie jetzt nicht mehr am Ende stehen. Und "Schoene Schlussworte" sind keine schoenen Schlussworte.

Neue schoene Schlussworte: "Das Leben ist ein Kampf, den man mit sich selbst bestreitet. Egal, was passiert, am Ende ist man stets der Gewinner." - Moko, der vollkrasse Karatekampfkater.