Wuhu, RW-Montag am Freitag, was kann es Schöneres geben?
Guten Tag, liebe Leute, wir feiern heute, den 150. Tag dieses Jahres. Fast schon wieder die Hälfte rum, kaum zu glauben, was?
Was noch weniger zu glauben ist, ist dass es jetzt auch schon direkt los geht. Schnappt euch eine Packung Chips (vorzugsweise mit Bratapfelgeschmack), etwas zum Trinken und lest noch kurz, worum es hier geht, wenn das euer erstes Mal hier ist.
Unsere drei heutigen 3 Worte sind:
interessieren, Schokoladengenuss, meisterlichster.
Der meisterlichste Schokoladengenuss interessiert mich doch sehr. Mich interessiert das Meiste, das meisterlich ausgeführt wird. Schokoladengenuss interessiert mich sowieso immer, ob er jetzt der Meisterlichste ist oder nicht; Genuss ist Genuss. Natürlich interessiert es mich auch, wie der Schokoladengenuss überhaupt so meisterlich gemacht wird. Gibt es auch Schokoladengenuss, der nicht meisterlich ist? Das würde mich wirklich mal interessieren. Okay, vergesst es, Zartbitter ist die Antwort. Das wird sicher von einigen Firmen und Personen als Hochgenuss angepriesen, aber bei mir wird das Zeug nie hoch im Kurs stehen. Falls sich das eines Tages ändern sollte, würde es mich wirklich interessieren, wie es zu diesem meisterlichen Umdenken kommen konnte.
Interessieren. Interessieren ist leicht. Um sich für etwas zu interessieren, muss man es nicht lieben, ja nicht mal mögen. Meistens ist Interesse gut. Besonders, wenn man Spaß am Lernen hat. Wer in einem Gebiet nichts dazu lernen will, der interessiert sich auch nicht wirklich dafür. Daraus kann man schließen, dass Schule und Arbeit immer interessant gestaltet werden sollte. Es sei denn, man geht als Arbeitsgeber davon aus, dass sich in diesem bestimmten Job in den nächsten Jahren absolut nichts ändern wird. Das halte ich aber für eine vollkommen unrealistische Vorstellung. Ein neues Programm für Buchhalter, eine neue Etiquette für Türsteher, eine neue Arbeitsteilung für Fließbandarbeiter; auch die Berufe, die sich auf den ersten Blick seit Jahrzehnten nicht verändert haben, sind nicht so statisch, wie wir glauben. Alles verändert sich. Und wer sich für seine oder ihre Arbeit interessiert, der kommt auch schneller mit diesen Änderungen zurecht.
Sich nicht für etwas zu interessieren, ist leider genauso leicht. Wenn einem ein Freund von seinem neuen Hobby erzählt, dann schaltet man gerne sein Gehirn auf Durchgang, interessiert einen ja eh nicht, was der da labert oder? Ich finde, ich entscheide mich als Zuhörer häufig zu schnell, ob mich ein Thema interessiert oder nicht. Meistens ist es nur die Spitze vom Eisberg, die man da zu hören kriegt und trotzdem ist das Urteil schnell gefällt.
"Guck mal, was das Finanzministerium plant!" - "Politik? Interessiert mich nicht."
"Du solltest auch mal mitkommen, diese Stadiumatmosphäre ist einfach magisch." - "Sport ist mir total egal."
Natürlich sollte man diese Antworten als Fragesteller auch respektieren. Wenn man sich in der anderen Situation befindet, könnte man es aber doch mal wagen, über den Tellerrand hinauszugucken und noch einmal genau zu untersuchen, ob es einen wirklich nicht interessiert.
Schokoladengenuss. Schokoladengenuss ist gut. In Maßen. Ich weiß nicht, ob das komisch ist, aber ich bekomme relativ schnell genug von Schokolade. Besonders zu Ostern war das immer eine Überdosis. Da gibt es bei mir zwei Möglichkeiten:
1. Ich esse alles am ersten Tag auf oder
2. es hält mehrere Wochen bis Monate
Wenn man sich mehrere Tage lang hintereinander den Bauch mit Schokolade vollschlägt, dann verliert sie irgendwie ihre Magie. Dann ist sie nichts Besonderes mehr. Womöglich sorgt sie sogar dafür, dass ich mir einrede, dafür müsse ich mir jetzt extra lang die Zähne putzen. Nach dem ersten Zuckerschub dauert es bei mir dann einfach, bis ich wieder richtigen Heißhunger auf Schokolade bekomme. Und wenn ich gerade sowieso nicht so scharf drauf bin und es nicht genießen würde, dann lasse ich sie eben einfach liegen oder überlasse sie jemandem anderem. Schokolade schmeckt natürlich nie wirklich schlecht und macht immer auch ein klein wenig glücklich, aber ich will die volle Dosis. Kein "Oh ich hab ja noch Schokolade, ich könnte ja ein wenig davon essen, auch wenn ich gerade keinen Hunger habe, habe schließlich gerade nix Besseres zu tun". Nur ein "Ich hab jetzt voll Bock auf Schokolade, boah geil, ich habe ja noch was", kommt für mich in Frage. Das gelegentliche Frustfressen bildet natürlich eine Ausnahme.
Meisterlichster. Meisterlich klingt ja schon besser als alles, was ich kann. Was ist dann erst das Meisterlichste? Das hängt wohl ganz vom Thema ab. Für gewöhnlich stehen die meisterlichsten Taten im Guinness Buch der Rekorde (ich sage immer noch Günnes, mir egal, wie man es richtig ausspricht). Oder meisterlich als Beschreibung in einem Antiquitäten-Laden, denn das Wort klingt wirklich verdammt alt. Meisterlich habe ich sehr lange nicht mehr gehört. Und meisterlichster habe ich genau genommen noch gar nicht gehört.
Blöder Zufallsgenerator, spuck mal neuere Worte aus. Oder ihr. Ihr könnt mir auch gerne neue Worte zuspucken, wenn ihr wollt. Einfach drei Worte als Kommentar abgeben und ich schreibe alles, bloß das nicht, was ihr erwartet, darüber.
Meisterlich ist ja eigentlich ein schönes Wort, aber eben im Alltag selten gebrauchbar. Vielleicht ist es wirklich veraltet. Vielleicht machen wir heutzutage einfach nichts Meisterliches mehr. Wer weiß. Den Superlativ werde ich sehr wahrscheinlich auch für den Rest meines Lebens niemals in den Mund nehmen. Mit dem Wort schwingt so eine große Ehre mit, die bisher noch niemand, den ich kenne, verdient hat. Und jetzt passt auf, ihr könnt das ändern! Ihr gebt jetzt einfach das meisterlichste Kommentar ab, das ich je gesehen habe. Ja? Nein. Ach, das Wort klingt einfach falsch. Ist im Prinzip ja sowieso das Gleiche wie beste. Nur irgendwie noch besser. Was für eine Ironie.
Mal wieder viel Text. Ich muss gucken, ob ich es in Zukunft nicht noch schaffen kann, den Aufbau ein bisschen aufzupeppen. Wenn sich keine passenden Bilder finden lassen, muss ich mir eben etwas anderes ausdenken. Irgendwas um die Augen zu lockern, damit ihr nicht von dieser Textwand erdrückt werdet.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, einen Schwall frischer Regenluft und noch viel Spaß.
Schöne Schlussworte: "Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." - Gotthold Ephraim Lessing
Freitag, 30. Mai 2014
Montag, 26. Mai 2014
Wer die Blume nicht ehrt, ist das Orchester nicht wert
Guten Abend, ihr Sonnenuntergangsbetrachter.
Manchmal ist meine Disziplin wirklich für den Arsch. Jeden Tag nehme ich mir vor, endlich wieder einen Beitrag zu schreiben. Oder zwei oder drei. Weil ich soviel nachzuholen habe. Dann rufe ich den Blog auf, drücke auf neuen Post, schreibe den ersten Satz.
Dann rufe ich den Blog auf, drücke auf neuen Post, schreibe den ersten Satz. Und dann lasse ich mich ablenken, öffne einen neuen Tab und widme mich einem von den größten Zeitfressern, wie etwa Youtube, Twitch oder Reddit. Dann bin ich vielleicht für eine Stunde abgelenkt und komme schließlich zum Blog zurück. Dann schreibe ich ungefähr 3 Zeilen und lasse mich wieder ablenken. Das wiederholt sich dann solange, bis ich beschließe, dass es zu spät für mich geworden ist, um noch etwas Gescheites zu schreiben und ich schlafen gehe. So lief das die letzten Tage und Wochen ab.
Aber so soll es nicht laufen. Ich muss meine verdammten Arschbacken zusammenkneifen und endlich das tun, was ich will und nicht das, was einfacher ist. Hat vielleicht einer von euch einen Tipp, wie man disziplinierter arbeiten kann?
Jetzt kommt der Verschwörungstheorie-Dienstag von letzter Woche, dann der Story-Samstag. Und dann Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag von dieser Woche. Das alles hoffentlich bis Sonntag, damit es dann endlich wieder normal weiter gehen kann. Gott, das kann doch wirklich nicht so schwierig sein oder? In Ghana habe ich das immer geschafft und da hatte ich deutlich weniger Zeit dafür als jetzt.
So, wenn das nicht meine letzte indirekte Entschuldigung, beziehungsweise Begründung für verspätete Beiträge ist, dann fress ich einen Besen. Oder ein Brot mit Käse, Wurst und Nutella drauf. Auch nicht gerade leckerer, aber wenigstens machbar für die Verdauung. Jetzt machen wir aber mal einen Strich unter die Rechnung und legen los.
Heute ist Verschwörungstheorie-Dienstag. Eine alte Verschwörungstheorie besagt, dass man hier nachsehen kann, was das bedeutet.
Letztes Mal habe ich euch drei Möglichkeiten vorgestellt, wie wir den Verschwörungstheorie-Dienstag gestalten können. Normalerweise nehmen wir Möglichkeit 3, letztes Mal haben Möglichkeit 1 probiert, also gehen wir jetzt zur zweiten Methode. Wenn kein weiteres Kommentar von euch eintreffen sollte, werde ich auf Wunsch eines Lesers wieder zu Methode 3 zurückkehren.
Wie immer zwei Verschwörungstheorien und die eins kommt vor der zwei, also legen wir jetzt mit Verschwörungstheorie Nummer eins los.
Verschwörungstheorie Nummer 1
Es war einmal vor langer Zeit, ein außerordentlich kleiner...
http://de.wikipedia.org/wiki/Ches Themann
Immer sagten alle zu diesem Ches Themann, er sei viel zu klein, um ein Opernregisseur zu werden. Niemand würde ihn erst nehmen. Alle würden durcheinander spielen, was er auch tue. Ches Themann war zwar außerordentlich klein, sein Ehrgeiz war dafür aber umso größer. Und so schaffte er es tatsächlich eine Opern-Truppe auf die Beine zu stellen. Doch wie ihm alle prophezeit hatten, spielten alle durcheinander. Wie sollte er sich nur ausreichend Respekt verschaffen? Er musste eine Ansprechperson finden. Jemand, der sie alle zur Vernunft bringen konnte. Die beste Musikerin und die zugleich ruhigste Person in diesem Orchester war...
die http://de.wikipedia.org/wiki/Gelbe_Gauklerblume.
Die Legenden besagen, diese Gauklerblume war das größte Talent, das die Welt je gesehen hatte.
Die Gauklerblume musste schon so einige nervtötende Könige besingen, auf Jahrmärkten für Entzückung sorgen und hin und wieder auch das eine oder andere Ständchen für eine tobende Kindermenge bringen. Und bei all dem noch Ruhe bewahren. Das gehört zum Gauklerleben eben dazu.
Die gelbe Gauklerblume zeigte sich also einverstande, ihr Wissen einzusetzen, um dem kleinen Ches Themann das Orchester zu formen, das er verdient hat. Unter einer Bedingung. Sie wollte etwas als Gegenleistung. Etwas, das jede gelbe Gauklerblume begehrt...
http://de.wikipedia.org/wiki/SG Oftersheim
Ein Mitglied der SG Oftersheim werden, das ist der Traum einer jeden gelben Gauklerblume. Um zu erklären, wie Herr Themann ihr das ermöglichen konnte, bedarf es aber einer ganz anderen Verschwörungstheorie. Wir haben es also nur geschafft, die Hälfte des Geheimnisses um des winzigen Herr Themanns Erfolg aufzudecken. Vielleicht sehen wir den Guten ja mal wieder, dann können wir ihn nach dem Rest seiner Geschichte fragen.
Verschwörungstheorie Nummer 2
http://de.wikipedia.org/wiki/Militärischer_Verdienstorden_Frankreich
Dieser Orden wird nicht vielen verliehen. Und normalerweise ist das auch keine große Sache. Eine alte Theorie sagt jedoch, dass ein besonderes geheimes Exemplar dieser Orden verliehen wurde. Lange hat man versucht, zu verhindern, dass jemals jemand davon Wind bekommt, doch jetzt erfahrt ihr es von mir, wer diesen geheimen Superorden bekommen und hat und wie er oder sie ihn sich verdient hat….
Der http://de.wikipedia.org/wiki/Titicaca-Riesenfrosch
Ich kann euch beruhigen, der ordinär klingende Name dieses Frosches hat nichts mit dem Verdienst des Ordens zu tun. Wenn ich ehrlich sein soll, will ich gar nicht wissen, was man tun muss, um einen Titicaca-Orden zu bekommen. Und die Armee wäre wohl die letzte Instanz, die solch einen Orden verleihen würde. Zumindest die Armee, die ich kenne. Nein, unser lieber Titicaca-Frosch hat seinen Orden natürlich durch…
http://de.wikipedia.org/wiki/Reitweise
Seine eigens entwickelte Reitweise verdient. Auf Pferden, versteht sich. Ich habe ja schon gesagt, dass der Name Titicaca nichts damit zu tun hat. Der Titicaca-Frosch ritt auf seinem Pferd, in dem er sich mit der Zunge an dessen Nacken festhielt, angespannt auf dem Pferd liegend und die Beine in die Luft gereckt. Und wie ihr wisst, machen es alle französischen Soldaten noch heute so.
Ihre Gegner durften natürlich nicht erfahren, dass sie sich diese Taktik
von einem Frosch abgeguckt hatten, darum musste es geheim gehalten werden. Dank
mir ist diese Verschwörungstheorie jetzt wieder in aller Munde, auch wenn ich
mir damit wohl ein paar Feinde unter den Franzosen gemacht habe. Aber wie
schlimm kann das schon werden? Ein Baguette auf die Nase zu kriegen tut ja nicht allzu weh.
Ich schwöre, in all den heutigen Verschwörungstheorien steckt ein Fünkchen Wahrheit. Es ist nur gut versteckt. Sehr gut. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, eine gute gereifte Bratapfel-Lasagne und viel Spaß.
Schöne Schlussworte: "Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!" - Max Frisch
Anmerkung: Uuuuuuund ich habe es schon wieder getan. Am Dienstag habe ich angefangen den Post zu schreiben und gegen Samstag war ich dann erst fertig. Und dann habe ich noch ein bisschen nach Copyright-Rechten gegoogelt, habe mich ein bisschen in ein Gratis-Fotobearbeitungsprogramm eingearbeitet, nur um euch dieses unglaublich gute, hochwertige Bild von dem Titicaca-Reit-Soldaten präsentieren zu können. Und dann war auch schon Montag. Naja, immerhin weiß ich es jetzt für die Zukunft einigermaßen, wie sowas geht. Euch aber deswegen noch länger warten zu lassen, das war es wohl nicht wert.
Also dann, eine neue Woche; ein neuer Versuch. Wollen wir doch mal sehen, ob wir es nicht diesmal schaffen, alles von RW-Montag bis Story-Samstag in einer Woche unterzubringen.
Manchmal ist meine Disziplin wirklich für den Arsch. Jeden Tag nehme ich mir vor, endlich wieder einen Beitrag zu schreiben. Oder zwei oder drei. Weil ich soviel nachzuholen habe. Dann rufe ich den Blog auf, drücke auf neuen Post, schreibe den ersten Satz.
Dann rufe ich den Blog auf, drücke auf neuen Post, schreibe den ersten Satz. Und dann lasse ich mich ablenken, öffne einen neuen Tab und widme mich einem von den größten Zeitfressern, wie etwa Youtube, Twitch oder Reddit. Dann bin ich vielleicht für eine Stunde abgelenkt und komme schließlich zum Blog zurück. Dann schreibe ich ungefähr 3 Zeilen und lasse mich wieder ablenken. Das wiederholt sich dann solange, bis ich beschließe, dass es zu spät für mich geworden ist, um noch etwas Gescheites zu schreiben und ich schlafen gehe. So lief das die letzten Tage und Wochen ab.
Aber so soll es nicht laufen. Ich muss meine verdammten Arschbacken zusammenkneifen und endlich das tun, was ich will und nicht das, was einfacher ist. Hat vielleicht einer von euch einen Tipp, wie man disziplinierter arbeiten kann?
Jetzt kommt der Verschwörungstheorie-Dienstag von letzter Woche, dann der Story-Samstag. Und dann Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag von dieser Woche. Das alles hoffentlich bis Sonntag, damit es dann endlich wieder normal weiter gehen kann. Gott, das kann doch wirklich nicht so schwierig sein oder? In Ghana habe ich das immer geschafft und da hatte ich deutlich weniger Zeit dafür als jetzt.
So, wenn das nicht meine letzte indirekte Entschuldigung, beziehungsweise Begründung für verspätete Beiträge ist, dann fress ich einen Besen. Oder ein Brot mit Käse, Wurst und Nutella drauf. Auch nicht gerade leckerer, aber wenigstens machbar für die Verdauung. Jetzt machen wir aber mal einen Strich unter die Rechnung und legen los.
Heute ist Verschwörungstheorie-Dienstag. Eine alte Verschwörungstheorie besagt, dass man hier nachsehen kann, was das bedeutet.
Letztes Mal habe ich euch drei Möglichkeiten vorgestellt, wie wir den Verschwörungstheorie-Dienstag gestalten können. Normalerweise nehmen wir Möglichkeit 3, letztes Mal haben Möglichkeit 1 probiert, also gehen wir jetzt zur zweiten Methode. Wenn kein weiteres Kommentar von euch eintreffen sollte, werde ich auf Wunsch eines Lesers wieder zu Methode 3 zurückkehren.
Wie immer zwei Verschwörungstheorien und die eins kommt vor der zwei, also legen wir jetzt mit Verschwörungstheorie Nummer eins los.
Verschwörungstheorie Nummer 1
Es war einmal vor langer Zeit, ein außerordentlich kleiner...
http://de.wikipedia.org/wiki/Ches Themann
Immer sagten alle zu diesem Ches Themann, er sei viel zu klein, um ein Opernregisseur zu werden. Niemand würde ihn erst nehmen. Alle würden durcheinander spielen, was er auch tue. Ches Themann war zwar außerordentlich klein, sein Ehrgeiz war dafür aber umso größer. Und so schaffte er es tatsächlich eine Opern-Truppe auf die Beine zu stellen. Doch wie ihm alle prophezeit hatten, spielten alle durcheinander. Wie sollte er sich nur ausreichend Respekt verschaffen? Er musste eine Ansprechperson finden. Jemand, der sie alle zur Vernunft bringen konnte. Die beste Musikerin und die zugleich ruhigste Person in diesem Orchester war...
die http://de.wikipedia.org/wiki/Gelbe_Gauklerblume.
Die Legenden besagen, diese Gauklerblume war das größte Talent, das die Welt je gesehen hatte.
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| Man kann ihr das Talent förmlich ansehen! |
Die Gauklerblume musste schon so einige nervtötende Könige besingen, auf Jahrmärkten für Entzückung sorgen und hin und wieder auch das eine oder andere Ständchen für eine tobende Kindermenge bringen. Und bei all dem noch Ruhe bewahren. Das gehört zum Gauklerleben eben dazu.
Die gelbe Gauklerblume zeigte sich also einverstande, ihr Wissen einzusetzen, um dem kleinen Ches Themann das Orchester zu formen, das er verdient hat. Unter einer Bedingung. Sie wollte etwas als Gegenleistung. Etwas, das jede gelbe Gauklerblume begehrt...
http://de.wikipedia.org/wiki/SG Oftersheim
Ein Mitglied der SG Oftersheim werden, das ist der Traum einer jeden gelben Gauklerblume. Um zu erklären, wie Herr Themann ihr das ermöglichen konnte, bedarf es aber einer ganz anderen Verschwörungstheorie. Wir haben es also nur geschafft, die Hälfte des Geheimnisses um des winzigen Herr Themanns Erfolg aufzudecken. Vielleicht sehen wir den Guten ja mal wieder, dann können wir ihn nach dem Rest seiner Geschichte fragen.
Verschwörungstheorie Nummer 2
http://de.wikipedia.org/wiki/Militärischer_Verdienstorden_Frankreich
Dieser Orden wird nicht vielen verliehen. Und normalerweise ist das auch keine große Sache. Eine alte Theorie sagt jedoch, dass ein besonderes geheimes Exemplar dieser Orden verliehen wurde. Lange hat man versucht, zu verhindern, dass jemals jemand davon Wind bekommt, doch jetzt erfahrt ihr es von mir, wer diesen geheimen Superorden bekommen und hat und wie er oder sie ihn sich verdient hat….
Der http://de.wikipedia.org/wiki/Titicaca-Riesenfrosch
Ich kann euch beruhigen, der ordinär klingende Name dieses Frosches hat nichts mit dem Verdienst des Ordens zu tun. Wenn ich ehrlich sein soll, will ich gar nicht wissen, was man tun muss, um einen Titicaca-Orden zu bekommen. Und die Armee wäre wohl die letzte Instanz, die solch einen Orden verleihen würde. Zumindest die Armee, die ich kenne. Nein, unser lieber Titicaca-Frosch hat seinen Orden natürlich durch…
http://de.wikipedia.org/wiki/Reitweise
Seine eigens entwickelte Reitweise verdient. Auf Pferden, versteht sich. Ich habe ja schon gesagt, dass der Name Titicaca nichts damit zu tun hat. Der Titicaca-Frosch ritt auf seinem Pferd, in dem er sich mit der Zunge an dessen Nacken festhielt, angespannt auf dem Pferd liegend und die Beine in die Luft gereckt. Und wie ihr wisst, machen es alle französischen Soldaten noch heute so.
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| Wenn das mal nicht Beweis genug ist! |
Ich schwöre, in all den heutigen Verschwörungstheorien steckt ein Fünkchen Wahrheit. Es ist nur gut versteckt. Sehr gut. Ich wünsche euch noch einen schönen Abend, eine gute gereifte Bratapfel-Lasagne und viel Spaß.
Schöne Schlussworte: "Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand!" - Max Frisch
Anmerkung: Uuuuuuund ich habe es schon wieder getan. Am Dienstag habe ich angefangen den Post zu schreiben und gegen Samstag war ich dann erst fertig. Und dann habe ich noch ein bisschen nach Copyright-Rechten gegoogelt, habe mich ein bisschen in ein Gratis-Fotobearbeitungsprogramm eingearbeitet, nur um euch dieses unglaublich gute, hochwertige Bild von dem Titicaca-Reit-Soldaten präsentieren zu können. Und dann war auch schon Montag. Naja, immerhin weiß ich es jetzt für die Zukunft einigermaßen, wie sowas geht. Euch aber deswegen noch länger warten zu lassen, das war es wohl nicht wert.
Also dann, eine neue Woche; ein neuer Versuch. Wollen wir doch mal sehen, ob wir es nicht diesmal schaffen, alles von RW-Montag bis Story-Samstag in einer Woche unterzubringen.
Sonntag, 18. Mai 2014
Scheinbar ohne Punkt und Komma
Bonjours, mesdames et messieurs.
Ich glaube, lange werde ich es nicht mehr durchhalten, neue Begrüßungsformeln zu finden. Schade, ich fand es eigentlich ganz lustig und hätte erwartet, dass mir deutlich mehr einfällt. Na, sehen wir mal, wie es darum in einer Woche stehen wird.
Heute, ist RW-Montag dran. Und Überraschung, Überraschung, alles andere als einem Montag. Besser spät als nie oder?
Wer vom weltbekannten RW-Montag noch nie etwas gehört hat, der kann das hier nachschlagen. Und jeder der ihn schon kennt, gibt am besten jetzt gleich einen Kommentar ab, bevor ihr es am Ende noch vergesst. Natürlich nur, wenn ihr wollt.
Dann mal ran an den Speck. Keine Kommentare da, heute, also Zufallsgenerator anschmeißen. Der liefert zwar meistens etwas andere Wörter, als ihr vorschlagen würdet, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.
Golfspielerinnen, summieren, scheinbar.
Golfspielerinnen summieren sich scheinbar nicht. Scheinbar gehen diesem Hobby, nach wie vor, mehr Männer als Frauen nach. Golfspielerinnen sind jedoch scheinbar besser im Summieren als Frauen mit anderen Hobbys, müssen sie doch immer durch Kopfrechnen ermitteln, wie gut sie sich auf dem Kurs schlagen. Scheinbar schon alles über Golfspielerinnen und co. fertig summiert, also geht es jetzt in die Einzelanalyse.
Golfspielerinnen. Es wundert mich tatsächlich, warum Frauen scheinbar seltener in dem Sport vertreten sind als Männer. An den Voraussetzungen kann es nicht liegen. Für einen kräftigen Schwung braucht man nicht unbedingt Bodybuilder-Muskeln und Ruhe und Präzision haben Frauen ja schon lange, vor allem wenn sie Kinder haben. Dann muss es wohl am Interesse liegen. Männern ist es ja in die Wege gelegt, dass sie gerne einlochen. Und fluchen. Das kann man wohl zu den Hauptbestandteilen des Golfens hinzuzählen. Viel kann ich zu dem Thema leider nicht sagen, mit Golfspielern und Golfspielerinnen habe ich in meinem ganzen Leben noch nichts zu tun gehabt. Selbst mag ich es auch nicht so besonders. Wenn überhaupt, Minigolf.
Summieren. Eine der wenigen Sachen aus dem Matheunterricht, die man nicht vergessen sollte. Eigentlich sollte man ja am besten gar nichts davon vergessen, aber auf das eine Mal, wenn wir Pythagoras im richtigen Leben brauchen, kommen Zigmillionen Situationen, in denen wir summieren müssen. Ja sogar abseits der Mathematik hat sich das Sprichwort, man müsse eins und eins zusammenzählen, durchgesetzt. Plusrechnen ist sowas Alltägliches, das ich nicht mal ein gutes Beispiel nennen kann. Manches Summieren ist ja nicht mal freiwillig. Manche Menschen summieren Schulden oder Gewicht, obwohl sie das überhaupt nicht vorhatten. Das ist doch dämlich. Wir sollten summieren einfach abschaffen, meint ihr nicht auch?
Scheinbar. Scheinbar ist eng verwandt mit den Vorurteilen, die wir erst kürzlich bei einem der RW-Montage behandelt hatten. Wenn man etwas als scheinbar bezeichnet, zieht man oft Schlüsse, wo man keine Schlüsse ziehen sollte. Nehmen wir als Beispiel mal die Schule. Wenn der Lehrer merkt, dass ein Schüler, der dafür bekannt ist, in Mathe immer eine 5 zu schreiben, jetzt plötzlich bei der Arbeit eine 1 raushaut, dann hat er scheinbar geschummelt. Das kann dem Schüler einige mühselige und unangenehme Gespräche einbringen, obwohl er tatsächlich diesmal viel dafür gelernt hat und es verdient hat.
Man kann dieses scheinbar aber auch zu seinem Vorteil nutzen. Viele Lehrer stellen Fortschritt über Leistung. Vor allem im Sportunterricht und in Kunst, da dort die Benotung oft nicht durch einen schriftlichen Test erfolgen kann. Nehmen wir als fiktives Beispiel mal den Dauerlauf. Jemand, der am Anfang des Jahres 3 Minuten durchgehalten hat und sich dann nach und nach auf 10 Minuten steigert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich oder sogar besser benotet, als jemand der von Anfang an 12 Minuten durchgehalten hat und sich auch nicht gesteigert hat. Viele von euch werden jetzt sagen, das ist nicht fair und das macht auch nicht jeder Lehrer so. Damit habt ihr auch Recht, aber stellt euch doch mal die Situation des Lehrers vor. Er wird vermutlich ungeheuer stolz sein, dass seine Couch-Potato sich jetzt doch zum Gelegenheitssportler gemausert hat. Und wahrscheinlich sieht er sich als wesentlichen Bestandteil für die Entwicklung des Schülers. Das Gefühl, bei den Schülern etwas erreicht zu haben, ist eines der höchsten Gefühle für den Mentor und dieses Gefühl will er zurückgeben, in dem er den Schüler mit einer guten Note belohnt. Was kann man dem Lehrer denn für einen Vorwurf machen, wenn er Manches deshalb doch eher subjektiv, als objektiv bewertet? So ticken normale Menschen eben. Lehrer sind keine Roboter, auch wenn das in manchen Fällen wünschenswert wäre.
Nachdem ihr dieses Merkmal des menschlichen Verstandes durchschaut habt, könnt ihr es schließlich zu eurem Vorteil nutzen. Wenn ihr das erste Mal auf euren neuen Lehrer, Chef oder sonstiges trefft, gebt einfach nicht 100 %. Lauft ein bisschen langsamer, zeichnet ein bisschen krakeliger, als ihr es eigentlich könntet. Lasst Platz nach oben, den ihr mit Leichtigkeit erklimmen könnt. Anzumerken ist, dass das doch ein wenig unmoralisch ist und euch eure Klassenkameraden sehr wahrscheinlich hassen werden, sobald sie euren Plan durchschauen. Außerdem gebe ich keine Gewähr, dass das alles 100 % der Wahrheit entspricht. Die Theorie enstpringt meinen persönlichen Erfahrungen, Versuchen auf eigene Gefahr.
Zuerst einmal Entschuldigung, an alle, die die Schulzeit schon lange hinter sich haben und sich nicht im Entferntesten für diese Verschwörungstheorie interessieren. Mehr ist es nämlich auch nicht. Meine eigene kleine (ernstgemeinte) Verschwörungstheorie. Wenn man sich irgendwann mal länger über sowas Gedanken gemacht hat, will man es dann leider auch loswerden, ob es nun richtig ist oder nicht.
Herzlichen Glückwunsch, dass ihr es bis hier unten geschafft habt, ich wünsche euch noch viel Spaß und einen Bratapfel-Smoothie mit Schirmchen.
Schöne Schlussworte: "Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt." - Friedrich Hebbel
Ich glaube, lange werde ich es nicht mehr durchhalten, neue Begrüßungsformeln zu finden. Schade, ich fand es eigentlich ganz lustig und hätte erwartet, dass mir deutlich mehr einfällt. Na, sehen wir mal, wie es darum in einer Woche stehen wird.
Heute, ist RW-Montag dran. Und Überraschung, Überraschung, alles andere als einem Montag. Besser spät als nie oder?
Wer vom weltbekannten RW-Montag noch nie etwas gehört hat, der kann das hier nachschlagen. Und jeder der ihn schon kennt, gibt am besten jetzt gleich einen Kommentar ab, bevor ihr es am Ende noch vergesst. Natürlich nur, wenn ihr wollt.
Dann mal ran an den Speck. Keine Kommentare da, heute, also Zufallsgenerator anschmeißen. Der liefert zwar meistens etwas andere Wörter, als ihr vorschlagen würdet, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein.
Golfspielerinnen, summieren, scheinbar.
Golfspielerinnen summieren sich scheinbar nicht. Scheinbar gehen diesem Hobby, nach wie vor, mehr Männer als Frauen nach. Golfspielerinnen sind jedoch scheinbar besser im Summieren als Frauen mit anderen Hobbys, müssen sie doch immer durch Kopfrechnen ermitteln, wie gut sie sich auf dem Kurs schlagen. Scheinbar schon alles über Golfspielerinnen und co. fertig summiert, also geht es jetzt in die Einzelanalyse.
Golfspielerinnen. Es wundert mich tatsächlich, warum Frauen scheinbar seltener in dem Sport vertreten sind als Männer. An den Voraussetzungen kann es nicht liegen. Für einen kräftigen Schwung braucht man nicht unbedingt Bodybuilder-Muskeln und Ruhe und Präzision haben Frauen ja schon lange, vor allem wenn sie Kinder haben. Dann muss es wohl am Interesse liegen. Männern ist es ja in die Wege gelegt, dass sie gerne einlochen. Und fluchen. Das kann man wohl zu den Hauptbestandteilen des Golfens hinzuzählen. Viel kann ich zu dem Thema leider nicht sagen, mit Golfspielern und Golfspielerinnen habe ich in meinem ganzen Leben noch nichts zu tun gehabt. Selbst mag ich es auch nicht so besonders. Wenn überhaupt, Minigolf.
Summieren. Eine der wenigen Sachen aus dem Matheunterricht, die man nicht vergessen sollte. Eigentlich sollte man ja am besten gar nichts davon vergessen, aber auf das eine Mal, wenn wir Pythagoras im richtigen Leben brauchen, kommen Zigmillionen Situationen, in denen wir summieren müssen. Ja sogar abseits der Mathematik hat sich das Sprichwort, man müsse eins und eins zusammenzählen, durchgesetzt. Plusrechnen ist sowas Alltägliches, das ich nicht mal ein gutes Beispiel nennen kann. Manches Summieren ist ja nicht mal freiwillig. Manche Menschen summieren Schulden oder Gewicht, obwohl sie das überhaupt nicht vorhatten. Das ist doch dämlich. Wir sollten summieren einfach abschaffen, meint ihr nicht auch?
Scheinbar. Scheinbar ist eng verwandt mit den Vorurteilen, die wir erst kürzlich bei einem der RW-Montage behandelt hatten. Wenn man etwas als scheinbar bezeichnet, zieht man oft Schlüsse, wo man keine Schlüsse ziehen sollte. Nehmen wir als Beispiel mal die Schule. Wenn der Lehrer merkt, dass ein Schüler, der dafür bekannt ist, in Mathe immer eine 5 zu schreiben, jetzt plötzlich bei der Arbeit eine 1 raushaut, dann hat er scheinbar geschummelt. Das kann dem Schüler einige mühselige und unangenehme Gespräche einbringen, obwohl er tatsächlich diesmal viel dafür gelernt hat und es verdient hat.
Man kann dieses scheinbar aber auch zu seinem Vorteil nutzen. Viele Lehrer stellen Fortschritt über Leistung. Vor allem im Sportunterricht und in Kunst, da dort die Benotung oft nicht durch einen schriftlichen Test erfolgen kann. Nehmen wir als fiktives Beispiel mal den Dauerlauf. Jemand, der am Anfang des Jahres 3 Minuten durchgehalten hat und sich dann nach und nach auf 10 Minuten steigert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich oder sogar besser benotet, als jemand der von Anfang an 12 Minuten durchgehalten hat und sich auch nicht gesteigert hat. Viele von euch werden jetzt sagen, das ist nicht fair und das macht auch nicht jeder Lehrer so. Damit habt ihr auch Recht, aber stellt euch doch mal die Situation des Lehrers vor. Er wird vermutlich ungeheuer stolz sein, dass seine Couch-Potato sich jetzt doch zum Gelegenheitssportler gemausert hat. Und wahrscheinlich sieht er sich als wesentlichen Bestandteil für die Entwicklung des Schülers. Das Gefühl, bei den Schülern etwas erreicht zu haben, ist eines der höchsten Gefühle für den Mentor und dieses Gefühl will er zurückgeben, in dem er den Schüler mit einer guten Note belohnt. Was kann man dem Lehrer denn für einen Vorwurf machen, wenn er Manches deshalb doch eher subjektiv, als objektiv bewertet? So ticken normale Menschen eben. Lehrer sind keine Roboter, auch wenn das in manchen Fällen wünschenswert wäre.
Nachdem ihr dieses Merkmal des menschlichen Verstandes durchschaut habt, könnt ihr es schließlich zu eurem Vorteil nutzen. Wenn ihr das erste Mal auf euren neuen Lehrer, Chef oder sonstiges trefft, gebt einfach nicht 100 %. Lauft ein bisschen langsamer, zeichnet ein bisschen krakeliger, als ihr es eigentlich könntet. Lasst Platz nach oben, den ihr mit Leichtigkeit erklimmen könnt. Anzumerken ist, dass das doch ein wenig unmoralisch ist und euch eure Klassenkameraden sehr wahrscheinlich hassen werden, sobald sie euren Plan durchschauen. Außerdem gebe ich keine Gewähr, dass das alles 100 % der Wahrheit entspricht. Die Theorie enstpringt meinen persönlichen Erfahrungen, Versuchen auf eigene Gefahr.
Zuerst einmal Entschuldigung, an alle, die die Schulzeit schon lange hinter sich haben und sich nicht im Entferntesten für diese Verschwörungstheorie interessieren. Mehr ist es nämlich auch nicht. Meine eigene kleine (ernstgemeinte) Verschwörungstheorie. Wenn man sich irgendwann mal länger über sowas Gedanken gemacht hat, will man es dann leider auch loswerden, ob es nun richtig ist oder nicht.
Herzlichen Glückwunsch, dass ihr es bis hier unten geschafft habt, ich wünsche euch noch viel Spaß und einen Bratapfel-Smoothie mit Schirmchen.
Schöne Schlussworte: "Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt." - Friedrich Hebbel
Donnerstag, 15. Mai 2014
Songtext mal anders
Ahoi, Matrosen.
Ich hätte das Sommerwetter nicht so preisen dürfen. Es kam, wie es kommen musste. Regen, Regen, Regen. Jeden Tag. Ich schätze, jetzt müssen wir uns alle neue Regenschirme kaufen und die Pflanzen nach draußen stellen, dann scheint bestimmt wieder die Sonne.
Letzes Mal hat ein Leser oder eine Leserin ein Kommentar mit dem Songtext von Küssen kann man nicht alleine von Max Raabe hinterlassen, mit der Anmerkung, dass sich doch ein paar interessante Worte in diesen Lyrics verstecken. Der Meinung bin ich auch, nur was man mit diesen Worten denn nun machen soll/kann ist nicht ganz aus dem Kommentar hervorgegangen.
Da jetzt Story-Samstag dran ist, schlussfolgere ich, wir machen eine Geschichte draus. Bin ich nicht ein Meisterdetektiv? Ich bin allerdings nicht gerade geübt im Umgang mit romantischen Geschichten, also ersetzen wir jedes küssen durch wippen und geben dem Ganzen einen etwas anderen Hintergrund.
Der Name Story-Samstag erklärt sich zwar eigentlich schon von selbst, wenn ihr aber trotzdem nochmal nachgucken wollt, worum es geht, dann könnt ihr das hier tun.
Wippen kann man nicht alleine
Links. Rechts. Nordnordost. Wohin er auch blickte, es war keine Menschenseele in Sicht. Er war völlig allein auf dieser Welt. Nicht, dass ihm das irgendetwas ausgemacht hätte.
"Ich brauche niemanden. Nein, nein, niemanden."
Er legte eine kurze Denkpause ein, schaute sich nochmal um und verfiel dann in manisches Gelächter: "Hihihi, Nie-Man-Den", in solchen Momenten der Klarheit mochte er es, Wörter in die Länge zu ziehen.
"Ich kann gegen mich selbst Schach spielen und ich gewinne immer. Im-Mer, hihihi. Und ich kann alles für mich allein haben und muss niemals teilen", murmelte er mit plötzlich ernster werdender Miene. "Mama hat immer gesagt, das wäre unmoralisch und falsch." Mit dem letzten seiner Worte begannen sich seine Mundwinkel wieder nach oben zu schieben. "Aber Mama ist nicht mehr da. Niemand ist mehr da, hihihi."
In all der Zeit, die er allein mit sich verbracht hat, konnte er sich eine Vielzahl von Dingen beibringen, zu der man normalerweise mehrere Personen gebraucht hätte. Er hat gelernt, alleine einen Tauzieh-Wettbewerb zu veranstalten, er kann gleichzeitig Wasser-Ski fahren und das Boot manövrieren und er hat eigenhändig alle Rekorde im Staffellauf gebrochen.
"Gott ist das frustrierend!", brüllte er, seine ruhige Fassade durchbrechend. "Was nützt mir all das? Es wird nie wieder so sein wie früher." Seine Stimme erstickte in Tränen der Wut und Verzweiflung.
Es war eine der wenigen Erinnerungen, die ihm geblieben sind. Dieser Tag. Das Wetter war so unglaublich schön, die Vögel zwitscherten die wunderbarsten Melodien, die er je in seinem Leben gehört hatte. Seine Mutter hatte sich freigenommen, um mit ihm zum Spielplatz zu gehen. Auf dem Weg dahin hatte er einen Dollar gefunden und seine Mutter hatte gesagt, er dürfe ihn ausgeben für was er wolle. Und dann gingen sie gemeinsam zur Wippe. Stundenlang probierten sie aus, wer wo sitzen musste, damit sie gleich viel wogen. Und jedes Mal wenn einer von ihnen runterfiel, konnte er sich vor Lachen kaum halten. Es war der schönste Tag seines Lebens.
Mit leerem Blick starrte er gegen die Wand: "Wippen. Wippen kann man nicht alleine. Dazu braucht man einen anderen Menschen", entrann es seiner heiseren Kehle.
Plötzlich hörte er Schritte. Er erstarrte zu Stein und versuchte sich keine Angst anmerken zu lassen.
"Auf geht's Männer", sie sprachen seine Sprache, "holt ihn für ein Weilchen aus seiner Gummizelle raus. Aber lasst die Zwangsjacke an."
Nachdem der Patient seine tägliche Frischluft-Pause hinter sich hatte und wieder in seiner Zelle saß, konnte der Praktikant seine Neugier nicht länger an sich halten: "Was ist denn mit dem Mann?"
Der Oberarzt grunzte leicht, ehe er sich dem Praktikanten zuwandte. Es war nicht das erste Mal, dass er diese Geschichte erzählen musste. "Armer Kerl. Sitzt die ganze Zeit in seiner Ecke und fantasiert. Immer wenn wir ihn rauslassen, ist sein einziger Wunsch, zu wippen. Das können wir natürlich nicht bewerkstelligen, aber wir versuchen trotzdem immer, es ihm so angenehm wie möglich zu machen. Eigentlich aber sinnlos. Kaum sitzt der Mann für zehn Minuten in seiner Zelle, hat er wieder alles vergessen. Harte Vergangenheit, sage ich dir. Wenn ich mal für ein paar Stunden Zeit habe, erzähle ich dir die Geschichte."
So, das war der zweite Story-Samstag. Ich habe euch ja vorgewarnt, dass es nicht allzu romantisch wird. Aber sehr interessantes Thema. Postet gern noch mehr Songtexte und ich werde sehen, was ich daraus machen kann. Oder irgendetwas anderes.
Ich wünsche euch noch viel Spaß, ein deftiges Bratapfel-Gratin und weniger Regen. Es sei denn, ihr mögt das. Dann mehr Regen.
Schöne Schlussworte: "Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin." - Mark Twain
Ich hätte das Sommerwetter nicht so preisen dürfen. Es kam, wie es kommen musste. Regen, Regen, Regen. Jeden Tag. Ich schätze, jetzt müssen wir uns alle neue Regenschirme kaufen und die Pflanzen nach draußen stellen, dann scheint bestimmt wieder die Sonne.
Letzes Mal hat ein Leser oder eine Leserin ein Kommentar mit dem Songtext von Küssen kann man nicht alleine von Max Raabe hinterlassen, mit der Anmerkung, dass sich doch ein paar interessante Worte in diesen Lyrics verstecken. Der Meinung bin ich auch, nur was man mit diesen Worten denn nun machen soll/kann ist nicht ganz aus dem Kommentar hervorgegangen.
Da jetzt Story-Samstag dran ist, schlussfolgere ich, wir machen eine Geschichte draus. Bin ich nicht ein Meisterdetektiv? Ich bin allerdings nicht gerade geübt im Umgang mit romantischen Geschichten, also ersetzen wir jedes küssen durch wippen und geben dem Ganzen einen etwas anderen Hintergrund.
Der Name Story-Samstag erklärt sich zwar eigentlich schon von selbst, wenn ihr aber trotzdem nochmal nachgucken wollt, worum es geht, dann könnt ihr das hier tun.
Wippen kann man nicht alleine
Links. Rechts. Nordnordost. Wohin er auch blickte, es war keine Menschenseele in Sicht. Er war völlig allein auf dieser Welt. Nicht, dass ihm das irgendetwas ausgemacht hätte.
"Ich brauche niemanden. Nein, nein, niemanden."
Er legte eine kurze Denkpause ein, schaute sich nochmal um und verfiel dann in manisches Gelächter: "Hihihi, Nie-Man-Den", in solchen Momenten der Klarheit mochte er es, Wörter in die Länge zu ziehen.
"Ich kann gegen mich selbst Schach spielen und ich gewinne immer. Im-Mer, hihihi. Und ich kann alles für mich allein haben und muss niemals teilen", murmelte er mit plötzlich ernster werdender Miene. "Mama hat immer gesagt, das wäre unmoralisch und falsch." Mit dem letzten seiner Worte begannen sich seine Mundwinkel wieder nach oben zu schieben. "Aber Mama ist nicht mehr da. Niemand ist mehr da, hihihi."
In all der Zeit, die er allein mit sich verbracht hat, konnte er sich eine Vielzahl von Dingen beibringen, zu der man normalerweise mehrere Personen gebraucht hätte. Er hat gelernt, alleine einen Tauzieh-Wettbewerb zu veranstalten, er kann gleichzeitig Wasser-Ski fahren und das Boot manövrieren und er hat eigenhändig alle Rekorde im Staffellauf gebrochen.
"Gott ist das frustrierend!", brüllte er, seine ruhige Fassade durchbrechend. "Was nützt mir all das? Es wird nie wieder so sein wie früher." Seine Stimme erstickte in Tränen der Wut und Verzweiflung.
Es war eine der wenigen Erinnerungen, die ihm geblieben sind. Dieser Tag. Das Wetter war so unglaublich schön, die Vögel zwitscherten die wunderbarsten Melodien, die er je in seinem Leben gehört hatte. Seine Mutter hatte sich freigenommen, um mit ihm zum Spielplatz zu gehen. Auf dem Weg dahin hatte er einen Dollar gefunden und seine Mutter hatte gesagt, er dürfe ihn ausgeben für was er wolle. Und dann gingen sie gemeinsam zur Wippe. Stundenlang probierten sie aus, wer wo sitzen musste, damit sie gleich viel wogen. Und jedes Mal wenn einer von ihnen runterfiel, konnte er sich vor Lachen kaum halten. Es war der schönste Tag seines Lebens.
Mit leerem Blick starrte er gegen die Wand: "Wippen. Wippen kann man nicht alleine. Dazu braucht man einen anderen Menschen", entrann es seiner heiseren Kehle.
Plötzlich hörte er Schritte. Er erstarrte zu Stein und versuchte sich keine Angst anmerken zu lassen.
"Auf geht's Männer", sie sprachen seine Sprache, "holt ihn für ein Weilchen aus seiner Gummizelle raus. Aber lasst die Zwangsjacke an."
Nachdem der Patient seine tägliche Frischluft-Pause hinter sich hatte und wieder in seiner Zelle saß, konnte der Praktikant seine Neugier nicht länger an sich halten: "Was ist denn mit dem Mann?"
Der Oberarzt grunzte leicht, ehe er sich dem Praktikanten zuwandte. Es war nicht das erste Mal, dass er diese Geschichte erzählen musste. "Armer Kerl. Sitzt die ganze Zeit in seiner Ecke und fantasiert. Immer wenn wir ihn rauslassen, ist sein einziger Wunsch, zu wippen. Das können wir natürlich nicht bewerkstelligen, aber wir versuchen trotzdem immer, es ihm so angenehm wie möglich zu machen. Eigentlich aber sinnlos. Kaum sitzt der Mann für zehn Minuten in seiner Zelle, hat er wieder alles vergessen. Harte Vergangenheit, sage ich dir. Wenn ich mal für ein paar Stunden Zeit habe, erzähle ich dir die Geschichte."
So, das war der zweite Story-Samstag. Ich habe euch ja vorgewarnt, dass es nicht allzu romantisch wird. Aber sehr interessantes Thema. Postet gern noch mehr Songtexte und ich werde sehen, was ich daraus machen kann. Oder irgendetwas anderes.
Ich wünsche euch noch viel Spaß, ein deftiges Bratapfel-Gratin und weniger Regen. Es sei denn, ihr mögt das. Dann mehr Regen.
Schöne Schlussworte: "Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin." - Mark Twain
Freitag, 9. Mai 2014
Ähh, hmm, tja...schönes Wetter haben wir, oder?
Auf ein Wort, Brüder und Schwestern!
Formidabel, dass wir uns abermals (mal wieder) an dieser Zusammenkunft delektieren (erfreuen) können.
Wer wissen will, worum es hier geht, der kann diese Erläuterung hier in Augenschein nehmen.
Was ist nicht schon wieder für eine Zeit ins Land gegangen? Just an diesem Tag ergibt es sich nun, endlich wieder Klugscheißer-Donnerstag. Neuer Wortmüll (das Wort steht tatsächlich so im Duden, sehr cool) sorgt für mehr Wissen und mehr Wissen sorgt für ein besseres Selbstwertgefühl und ein besseres Selbstwertgefühl sorgt für Hybris (Arroganz) und Arroganz sorgt für Überheblichkeit und Überheblichkeit sorgt für Unvorsichtigkeit und Unvorsichtigkeit sorgt für Unfälle und Unfälle sorgen dafür, dass ihr mich verklagen werdet. Ach du sakrales (heiliges) Exkrement (ihr wisst schon, welches)! Zum Glück ist da aber ein kleiner Makel (Fehler) in der Rechnung. Inwiefern ein besseres Selbstwertgefühl zu Arroganz führt, ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Manch einer bleibt unprätentiös (bescheiden), wenn er einem Menschen das Leben gerettet hat und ein anderer hält sich für das größte, das die Welt je gesehen hat, weil er seinen Hamburger 3 Sekunden schneller essen kann als du.
Ich baue einfach mal darauf, dass keiner von euch so arrogant ist und mich dafür belangen (verklagen) will. Ihr seid doch gentile (nette und liebenswürdige) Menschen, ihr macht das schon nicht.
Langsam potenziert (steigert) sich die Temperatur von lind (angenehm mild) zu richtig warm, der Sommer (der hat leider kein Synonym, wir müssten uns mal selbst eins ausdenken) steht vor der Tür. Längliche fleischige Dinge werden auf Eisengitter gelegt, um verzehrt zu werden; die Stoffumhüllungen, die der Menschen zu tragen pflegt, nehmen in ihrem Umfang ab; die Kosten zur Erwärmung des Hauses tendieren zu fallen und viele zeigen sich euphorisch ob (wegen) des ersten Schwimmbadbesuches. Welch eine schöne Zeit uns doch entgegenkommt.
Da sieht mans mal, auch wenn man kluge Worte benutzt - wenn man nicht weiß, über was man reden soll, landet man irgendwann beim Wetter. Ich hoffe ihr habt heute etwas gelernt, ich wünsche euch noch viel Spaß, esst eine signifikante Anzahl von Bratäpfeln und genießt das schöne Wetter.
Schöne Schlussworte: "Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter. " - John Ruskin
Formidabel, dass wir uns abermals (mal wieder) an dieser Zusammenkunft delektieren (erfreuen) können.
Wer wissen will, worum es hier geht, der kann diese Erläuterung hier in Augenschein nehmen.
Was ist nicht schon wieder für eine Zeit ins Land gegangen? Just an diesem Tag ergibt es sich nun, endlich wieder Klugscheißer-Donnerstag. Neuer Wortmüll (das Wort steht tatsächlich so im Duden, sehr cool) sorgt für mehr Wissen und mehr Wissen sorgt für ein besseres Selbstwertgefühl und ein besseres Selbstwertgefühl sorgt für Hybris (Arroganz) und Arroganz sorgt für Überheblichkeit und Überheblichkeit sorgt für Unvorsichtigkeit und Unvorsichtigkeit sorgt für Unfälle und Unfälle sorgen dafür, dass ihr mich verklagen werdet. Ach du sakrales (heiliges) Exkrement (ihr wisst schon, welches)! Zum Glück ist da aber ein kleiner Makel (Fehler) in der Rechnung. Inwiefern ein besseres Selbstwertgefühl zu Arroganz führt, ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich. Manch einer bleibt unprätentiös (bescheiden), wenn er einem Menschen das Leben gerettet hat und ein anderer hält sich für das größte, das die Welt je gesehen hat, weil er seinen Hamburger 3 Sekunden schneller essen kann als du.
Ich baue einfach mal darauf, dass keiner von euch so arrogant ist und mich dafür belangen (verklagen) will. Ihr seid doch gentile (nette und liebenswürdige) Menschen, ihr macht das schon nicht.
Langsam potenziert (steigert) sich die Temperatur von lind (angenehm mild) zu richtig warm, der Sommer (der hat leider kein Synonym, wir müssten uns mal selbst eins ausdenken) steht vor der Tür. Längliche fleischige Dinge werden auf Eisengitter gelegt, um verzehrt zu werden; die Stoffumhüllungen, die der Menschen zu tragen pflegt, nehmen in ihrem Umfang ab; die Kosten zur Erwärmung des Hauses tendieren zu fallen und viele zeigen sich euphorisch ob (wegen) des ersten Schwimmbadbesuches. Welch eine schöne Zeit uns doch entgegenkommt.
Da sieht mans mal, auch wenn man kluge Worte benutzt - wenn man nicht weiß, über was man reden soll, landet man irgendwann beim Wetter. Ich hoffe ihr habt heute etwas gelernt, ich wünsche euch noch viel Spaß, esst eine signifikante Anzahl von Bratäpfeln und genießt das schöne Wetter.
Schöne Schlussworte: "Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter. " - John Ruskin
Dienstag, 29. April 2014
Macht das überhaupt Sinn?
Servus, Kameraden.
Verschwörungstheorie-Dienstag ist angesagt. Dann mal los. Hier könnt ihr wie immer nachlesen, worum es geht.
Davor brauche ich dann aber doch nochmal kurz ein wenig Feedback von euch. Um euch die brutale Wahrheit direkt ins Gesicht zu schmettern: Ich schummele ein bisschen beim Verschwörungstheorie-Dienstag. Ich nehme nämlich nicht jede Seite, den der Zufalls-Button mir vorschlägt. In 50 % der Fälle kommt etwa ein Himmelskörper, namentlich nur durch Zeichenfolgen wie x17-Ra bekannt; ein chemikalische Verbindung, das selbe Problem mit dem Namen; oder eine kleine Stadt, von der ich noch nie etwas gehört habe. Wenn der Himmelskörper Froschplanet Alpha, die Verbindung Lachgas-Metan-Säure und die Stadt Höllenpforte an der Himmelswiese heißen würde, könnte man damit natürlich etwas machen, aber mit R3-76, H³S²O und Groß-Reiding lassen sich einfach keine guten Verschwörunstheorien entwickeln. Nun habe ich es aber in letzter Zeit etwas übertrieben und teilweise über 20 mal auf den Knopf gedrückt, bis ich etwas gefunden habe, aus dem man, meiner Meinung nach, etwas Gutes machen kann. Jetzt habe ich drei Möglichkeiten für euch:
Nummer 1: Ich nehme jedes Ergebnis ohne Kompromiss.
Nummer 2: Ich benutze die Funktion 3-5 Mal und nehme mir das beste Ergebnis daraus.
Nummer 3: Ich mache es wie bisher und suche solang, bis ich etwas finde, das mir gefällt. Der Zufallsfaktor verringert sich dabei dann natürlich um einiges, aber es kommt auf jeden Fall nichts Langweiliges.
Möglichkeit 3 habt ihr schon oft genug gesehen, darum werde ich heute Möglichkeit 1 benutzen und nächste Woche dann die zweite. Dann könnt ihr entscheiden, was ihr lieber habt.
Verschwörungstheorie Nummer 1:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Bremer
Admiral der deutschen Marine. Wenn wir ihn auf unserer Seite haben, dann verlieren wir niemals eine Seeschlacht. Aber gegen wen kämpfen wir denn überhaupt? Natürlich gegen...
die http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachverarbeitung der Medizin. Diese Trottel versuchen uns vorzuschreiben, wie wir zu sprechen haben, arrrrhh! Und wenn wir nicht in deren Musterrrr passen, wollen sie uns behandeln und umpolen, arrrh! Aus euren Kajüten und bereit machen zum Kämpfen, Männerrrr. Zum Glück haben wir tatkräftige Unterstützung, um diese Landratten das Fürchten zu lehren. Mit an Bord ist...
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp II. (Savoyen)
Sein Beiname war Ohneland, aber wen interessiert das schon, immerhin hat er Vielmeer, arrrhahaha. Diese Sprach-Pfuscherrrr werden unserem Bündnis nichts entgegen bringen können, arrrrgh!
Verschwörungstheorie Nummer 2:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuertal-Höhlensystem
Das ist doch schon nah dran an der Höllenpforte an der Himmelswiese. Auf 1.500 Metern Höhe befindet sich die ewig brennende Höhle des Feuergottes Hephaistos, extrem gefährlich und nur die Besten der Besten schaffen es durch diese Höhle, um an deren Ende den sagenumwobenen Schatz zu finden. In euren kühnsten Träumen hättet ihr euch nicht vorstellen können, was das für ein Schatz ist, es ist...
http://de.wikipedia.org/wiki/Annette Wehrmann
Nein, nein, das kann ja nicht sein. Ich habe wohl etwas durcheinander gebracht, die deutsche Künstlerin ist natürlich die letzte Wächterin, die man besiegen muss, um an den Schatz zu gelangen. Anhand der Namen ihrer Werke und Ausstellungen wie Gehirn und Geld, UFOrama und einem sowjetischen Militärwachturm, als Spiegelpavillon getarnt, könnt ihr euch schon ausrechnen, dass das absolut kein leichtes Unterfangen wird. Doch solltet ihr auch das schaffen, erwartet euch der tatsächliche Schatz...
http://de.wikipedia.org/wiki/José Cavaquinho
Ein persönlicher Musiker, der nur zu eurem Ergötzen Flöte, Gitarre und Cavaquinho, dem Instrument, nach dem er benannt ist, spielt. Na, das hat sich doch gelohnt, was?
So, da habt ihr es. Das war diesmal absoluter Zufall. Mit Ach und Krach habe ich es hingekriegt, das alles noch einigermaßen Sinn macht, leicht war das aber nicht! Was ist euer erster Eindruck? Tendiert ihr eher zur heutigen Variante 1 oder zur üblichen Variante 3? Sagt mir eure Meinung!
Ich wünsche euch noch viel Spaß, den ein oder anderen Bratapfel und nicht zu viel Ärger mit der Marine, wenn ihr versucht, ihnen Hochdeutsch beizubringen.
Schöne Schlussworte: "Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken." - Samuel Johnson
Verschwörungstheorie-Dienstag ist angesagt. Dann mal los. Hier könnt ihr wie immer nachlesen, worum es geht.
Davor brauche ich dann aber doch nochmal kurz ein wenig Feedback von euch. Um euch die brutale Wahrheit direkt ins Gesicht zu schmettern: Ich schummele ein bisschen beim Verschwörungstheorie-Dienstag. Ich nehme nämlich nicht jede Seite, den der Zufalls-Button mir vorschlägt. In 50 % der Fälle kommt etwa ein Himmelskörper, namentlich nur durch Zeichenfolgen wie x17-Ra bekannt; ein chemikalische Verbindung, das selbe Problem mit dem Namen; oder eine kleine Stadt, von der ich noch nie etwas gehört habe. Wenn der Himmelskörper Froschplanet Alpha, die Verbindung Lachgas-Metan-Säure und die Stadt Höllenpforte an der Himmelswiese heißen würde, könnte man damit natürlich etwas machen, aber mit R3-76, H³S²O und Groß-Reiding lassen sich einfach keine guten Verschwörunstheorien entwickeln. Nun habe ich es aber in letzter Zeit etwas übertrieben und teilweise über 20 mal auf den Knopf gedrückt, bis ich etwas gefunden habe, aus dem man, meiner Meinung nach, etwas Gutes machen kann. Jetzt habe ich drei Möglichkeiten für euch:
Nummer 1: Ich nehme jedes Ergebnis ohne Kompromiss.
Nummer 2: Ich benutze die Funktion 3-5 Mal und nehme mir das beste Ergebnis daraus.
Nummer 3: Ich mache es wie bisher und suche solang, bis ich etwas finde, das mir gefällt. Der Zufallsfaktor verringert sich dabei dann natürlich um einiges, aber es kommt auf jeden Fall nichts Langweiliges.
Möglichkeit 3 habt ihr schon oft genug gesehen, darum werde ich heute Möglichkeit 1 benutzen und nächste Woche dann die zweite. Dann könnt ihr entscheiden, was ihr lieber habt.
Verschwörungstheorie Nummer 1:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Bremer
Admiral der deutschen Marine. Wenn wir ihn auf unserer Seite haben, dann verlieren wir niemals eine Seeschlacht. Aber gegen wen kämpfen wir denn überhaupt? Natürlich gegen...
die http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachverarbeitung der Medizin. Diese Trottel versuchen uns vorzuschreiben, wie wir zu sprechen haben, arrrrhh! Und wenn wir nicht in deren Musterrrr passen, wollen sie uns behandeln und umpolen, arrrh! Aus euren Kajüten und bereit machen zum Kämpfen, Männerrrr. Zum Glück haben wir tatkräftige Unterstützung, um diese Landratten das Fürchten zu lehren. Mit an Bord ist...
http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp II. (Savoyen)
![]() | ||||
| So sieht ein richtiger Seemann aus! |
Verschwörungstheorie Nummer 2:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feuertal-Höhlensystem
Das ist doch schon nah dran an der Höllenpforte an der Himmelswiese. Auf 1.500 Metern Höhe befindet sich die ewig brennende Höhle des Feuergottes Hephaistos, extrem gefährlich und nur die Besten der Besten schaffen es durch diese Höhle, um an deren Ende den sagenumwobenen Schatz zu finden. In euren kühnsten Träumen hättet ihr euch nicht vorstellen können, was das für ein Schatz ist, es ist...
http://de.wikipedia.org/wiki/Annette Wehrmann
Nein, nein, das kann ja nicht sein. Ich habe wohl etwas durcheinander gebracht, die deutsche Künstlerin ist natürlich die letzte Wächterin, die man besiegen muss, um an den Schatz zu gelangen. Anhand der Namen ihrer Werke und Ausstellungen wie Gehirn und Geld, UFOrama und einem sowjetischen Militärwachturm, als Spiegelpavillon getarnt, könnt ihr euch schon ausrechnen, dass das absolut kein leichtes Unterfangen wird. Doch solltet ihr auch das schaffen, erwartet euch der tatsächliche Schatz...
http://de.wikipedia.org/wiki/José Cavaquinho
Ein persönlicher Musiker, der nur zu eurem Ergötzen Flöte, Gitarre und Cavaquinho, dem Instrument, nach dem er benannt ist, spielt. Na, das hat sich doch gelohnt, was?
So, da habt ihr es. Das war diesmal absoluter Zufall. Mit Ach und Krach habe ich es hingekriegt, das alles noch einigermaßen Sinn macht, leicht war das aber nicht! Was ist euer erster Eindruck? Tendiert ihr eher zur heutigen Variante 1 oder zur üblichen Variante 3? Sagt mir eure Meinung!
Ich wünsche euch noch viel Spaß, den ein oder anderen Bratapfel und nicht zu viel Ärger mit der Marine, wenn ihr versucht, ihnen Hochdeutsch beizubringen.
Schöne Schlussworte: "Die Sprache ist die Kleidung der Gedanken." - Samuel Johnson
Montag, 28. April 2014
Jetzt wird sogar montags schon schlau dahergeredet
Moin, Bratäpfel und Bratäpfelinen.
Tut mir leid, dass ich schon wieder eine halbe Woche übersprungen habe, ich habe jetzt ein bisschen mehr Motivation getankt und werde mich jetzt verdammt nochmal zusammenreißen.
Die Wie kann ich helfen? Seite oben ist jetzt auch fertig, jetzt muss ich nur noch Verschwörungstheorie-Dienstag und Story-Samstag genauer erläutern, dann mache ich mich an weitere Veränderungen, die ich für den Blog geplant habe.
So, jetzt möchte ich euch noch kurz eine Frage stellen. Wenn ich nochmals (aus welchen Gründen auch immer) verpassen sollte, an einem Tag etwas zu posten, sollte ich dann beim nächsten Mal diesen Tag nachholen oder mit dem datums-technisch richtigen Tag weitermachen, damit die Reihenfolge nicht durcheinander gerät? Als Beispiel habe ich letzte Woche zum Beispiel keinen Klugscheißer-Donnerstag gemacht. Sollte ich das dann heute machen und einen Tag extra schreiben, damit wir wieder im Soll sind oder soll ich einfach ganz normal montags RW-Montag machen, egal was zuvor war?
Dieses Mal ist jedenfalls RW-Montag dran, nächstes Mal entscheidet ihr dann. Das heißt, wir wollen natürlich hoffen, dass es gar kein nächstes Mal geben wird.
Was denn dieser RW-Montag ist, das ist wie immer hier nachzulesen.
Nachdem derzeit kein RW-Montag Kommentar von euch eingetroffen ist und ich mir nicht wieder selbst was ausdenken will, benutze ich diesmal mal einen Zufallsgenerator aus dem Internet. Auweia, das kann ja was werden.
Voreingenommen, wissenschaftlich, Erdbeersaft.
Ist es wirklich voreingenommen zu behaupten, natürlicher Erdbeersaft sei besser als ein mit wissenschaftlichen Zusätzen versetzter? Ist es wirklich wissenschaflich nachgewiesen, dass Erdbeersaft voreingenommen gegenüber Tomatensaft ist? Ist es wirklich Erbeersaft, wenn voreingenommen wissenschaftlich ist? - halt, nein das funtioniert nicht. Das hat man nun davon, wenn man völlig zufällige Wörter benutzt, die Wörter hätte ich niemals selbst gewählt. Andererseits ist es ja gerade das, was es noch interessanter macht.
Voreingenommen. Klischée, Vorurteil, Stereotyp, Schubladendenken; was gibt es nicht alles für Wörter, die alle ungefähr dasselbe beschreiben. Wenn einem Voreingenommenheit an den Kopf geworfen wird, dann ist das meist ganz und gar kein Kompliment. Dabei ist ein erster Eindruck etwas ganz Natürliches. Durch Urinstinkte, nehme ich an, geweckt, bereitet sich der Körper darauf vor, mit was er zu rechnen hat. Nehmen wir ein Beispiel. Ein Mann mit dunklem Kapuzen-Pullover, der nachts in einer engen Seitengasse sein Unwesen treibt, ist gefährlich. Das ist ein Vorurteil. Wenn man völlig unvoreingenommen auf ihn zugehen würde, könnte man entdecken, dass er in Wirklichkeit der liebste Mensch der Welt ist und keiner Fliege es zuleide tun könnte. Oder man könnte ausgeraubt werden. Und da die soeben genannte äußerliche Beschreibung tatsächlich uberdürchschnittlich mit Verbrechen in Verbindung gebracht wird, würden wohl nur die wenigsten Menschen versuchen, solchen Gestalten nicht aus dem Weg zu gehen.
Aber welche Vorurteile sind gerechtfertigt und welche nicht? Wenn Frauen 0,43 % mehr Autounfälle versuchen als Männer, sollte ich dann zu keiner Frau mehr ins Auto steigen? Wenn 90 % aller Menschen nach längerem Glücksspielen Verluste machen, sollte ich dann lieber nicht damit anfangen? Für die meisten von euch sind die Antworten auf diese Fragen absolut klar, aber dennoch gibt es Menschen, die mit Glücksspiel reich geworden sind und Machos, die am liebsten allen Frauen die Führerscheine entziehen würden. Ich persönlich würde also sagen, man kann ruhig für alle Situationen, bei denen die Wahrscheinlichkeit von Gefahr, welcher Art auch immer, wesentlich (!) und nachweisbar (!) da ist, bzw. größer ist, ein paar Vorurteile im Hinterkopf behalten. Vorurteile, die dagegen nur diskriminieren und einen nicht zur Vorsicht alarmieren sollten (Frauen können nicht Autofahren; Asiaten sind gut in Mathematik; wer ungewöhnliche Kleidung trägt, ist auch im Kopf komisch), kann man getrost über Bord schmeißen.
Wissenschaftlich. Es gibt Menschen, die glauben nur, was durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen wurde und es gibt Menschen, die glauben alles, was der Nachbar einem erzählt. Am Gesündesten ist wohl eine gewissen Mischung. Man soll weder allem zu 100 % glauben, was einem die Forscher erzählen, noch dem, was einem Max Mustermann erzählt. "Wissenschaftliche Studien" sind sowieso so ein Ding. In den alltäglichen Studien, die wir so in unseren Tageszeitungen lesen, werden selten wichtige Eckdaten, wie Forschungsdauer, Menge der Befragten etc. angegeben. Als Beispiel mal einer, der in letzter Zeit größten Aufreger, der durch eine wissenschaftliche Studie hervorgerufen wurde. Irgendein komischer Kautz hat festgestellt, dass in den letzen 20, 50, 70 oder so Jahren sowohl die Zahl der Impfungen bei Kindern als auch die Anzahl der entdeckten Fälle von Autismus stark zugenommen haben.Was macht nun die gutgläubige Mutter und Hausfrau, die sowas in ihrer Lieblingszeitung lesen? Richtig, sie hören auf, ihre Kinder zu impfen. Was wohl das Dümmste ist, was man überhaupt nur tun kann.
Vielleicht habt ihr irgendwo schonmal den Satz "Korrelation verursacht keine Kausalität" gehört. Das hier ist so ein Fall. Korrelation bedeutet Zusammenhang. Beide oben genannten Ereignisse sind im selben Zeitraum aufgetreten und hängen deswegen zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass das eine der Auslöser für das andere ist (Kausalität). Die Kausalität für die Zunahme von Impfungen zum einen ist die Bekämpfung von Krankheiten und Epidemien; die Kausalität für die Zunahme von entdeckten Fällen von Autismus bei Kindern ist, dass wir mittlerweile einfach bessere Mittel zur Entdeckung dieser Krankheit haben. Es gibt (vermutlich) nicht mehr Fälle von Autismus als früher, es wird einfach nur öfter entdeckt. Hier noch ein Wikipedia-Artikel mit ein paar anderen Beispielen. Am besten ist immer noch selbst Nachforschungen und Versuche aufzustellen, bevor man es irgendjemandem anderen glaubt. Wissenschaftlich ist nicht gleichzusetzen mit "auf magische Weise zu 100 % richtig", auch wenn sie durchschnittlich öfter Recht hat, als Max Mustermann, wenn er einem erzählt, wenn man drei mal Bloody Mary in den Spiegel flüstert, kommt ein Monster raus und zerkratzt dir die Augen. Ganz sicher, er hat das von all seinen Freunden gehört. Probiert es aus, er hat nicht Recht. Genauso wenig wie die Wissenschaft, mit ihrer Autismus-Studie, bzw. der Schluss, den die Leute daraus ziehen.
Erdbeersaft. Ich bin wahrscheinlich der einzige, der so denkt, aber für mich gehört Erdbeersaft schon zu den merkwürdigen Getränken. Zu den wirklich normalen Getränken gehören für mich nur Apfel-, Orangen- und Multivitaminsaft. Das hängt aber sehr wahrscheinlich mit persönlichen Erfahrungen zusammen. Und Erdbeersaft ist ja nun noch wirklich harmlos im Vergleich mit dem, was die Amerikaner so haben:
Trotzdem habe ich in meinem Leben, glaube ich, noch keinen Erdbeersaft getrunken. Erdbeermilch ja, aber keinen reinen Saft. Die Erdbeermilch ist jedenfalls sehr gut, also wird der Saft wohl auch ganz okay sein, schätze ich. Ich bin noch im Zwiespalt, ob ich lieber den Weihnachtsschinken-Drink oder Erdbeersaft probieren will.
Der Zufall hat das ganze durchaus interessant gemacht. Tut mir leid, wegen der Textwand. Und denkt dran, lieber nochmal selbst informieren, bevor ihr all meinem Halbwissen hier glaubt. Schlau daherreden kann ich gut, Recht habe ich aber leider nicht immer. Ansonsten wünsche ich euch noch viel Spaß, ein paar schöne, runde Bratäpfel und ein wenig Weihnachtsschinken-Soda.
Schöne Schlussworte: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." - Albert Einstein
Tut mir leid, dass ich schon wieder eine halbe Woche übersprungen habe, ich habe jetzt ein bisschen mehr Motivation getankt und werde mich jetzt verdammt nochmal zusammenreißen.
Die Wie kann ich helfen? Seite oben ist jetzt auch fertig, jetzt muss ich nur noch Verschwörungstheorie-Dienstag und Story-Samstag genauer erläutern, dann mache ich mich an weitere Veränderungen, die ich für den Blog geplant habe.
So, jetzt möchte ich euch noch kurz eine Frage stellen. Wenn ich nochmals (aus welchen Gründen auch immer) verpassen sollte, an einem Tag etwas zu posten, sollte ich dann beim nächsten Mal diesen Tag nachholen oder mit dem datums-technisch richtigen Tag weitermachen, damit die Reihenfolge nicht durcheinander gerät? Als Beispiel habe ich letzte Woche zum Beispiel keinen Klugscheißer-Donnerstag gemacht. Sollte ich das dann heute machen und einen Tag extra schreiben, damit wir wieder im Soll sind oder soll ich einfach ganz normal montags RW-Montag machen, egal was zuvor war?
Dieses Mal ist jedenfalls RW-Montag dran, nächstes Mal entscheidet ihr dann. Das heißt, wir wollen natürlich hoffen, dass es gar kein nächstes Mal geben wird.
Was denn dieser RW-Montag ist, das ist wie immer hier nachzulesen.
Nachdem derzeit kein RW-Montag Kommentar von euch eingetroffen ist und ich mir nicht wieder selbst was ausdenken will, benutze ich diesmal mal einen Zufallsgenerator aus dem Internet. Auweia, das kann ja was werden.
Voreingenommen, wissenschaftlich, Erdbeersaft.
Ist es wirklich voreingenommen zu behaupten, natürlicher Erdbeersaft sei besser als ein mit wissenschaftlichen Zusätzen versetzter? Ist es wirklich wissenschaflich nachgewiesen, dass Erdbeersaft voreingenommen gegenüber Tomatensaft ist? Ist es wirklich Erbeersaft, wenn voreingenommen wissenschaftlich ist? - halt, nein das funtioniert nicht. Das hat man nun davon, wenn man völlig zufällige Wörter benutzt, die Wörter hätte ich niemals selbst gewählt. Andererseits ist es ja gerade das, was es noch interessanter macht.
Voreingenommen. Klischée, Vorurteil, Stereotyp, Schubladendenken; was gibt es nicht alles für Wörter, die alle ungefähr dasselbe beschreiben. Wenn einem Voreingenommenheit an den Kopf geworfen wird, dann ist das meist ganz und gar kein Kompliment. Dabei ist ein erster Eindruck etwas ganz Natürliches. Durch Urinstinkte, nehme ich an, geweckt, bereitet sich der Körper darauf vor, mit was er zu rechnen hat. Nehmen wir ein Beispiel. Ein Mann mit dunklem Kapuzen-Pullover, der nachts in einer engen Seitengasse sein Unwesen treibt, ist gefährlich. Das ist ein Vorurteil. Wenn man völlig unvoreingenommen auf ihn zugehen würde, könnte man entdecken, dass er in Wirklichkeit der liebste Mensch der Welt ist und keiner Fliege es zuleide tun könnte. Oder man könnte ausgeraubt werden. Und da die soeben genannte äußerliche Beschreibung tatsächlich uberdürchschnittlich mit Verbrechen in Verbindung gebracht wird, würden wohl nur die wenigsten Menschen versuchen, solchen Gestalten nicht aus dem Weg zu gehen.
Aber welche Vorurteile sind gerechtfertigt und welche nicht? Wenn Frauen 0,43 % mehr Autounfälle versuchen als Männer, sollte ich dann zu keiner Frau mehr ins Auto steigen? Wenn 90 % aller Menschen nach längerem Glücksspielen Verluste machen, sollte ich dann lieber nicht damit anfangen? Für die meisten von euch sind die Antworten auf diese Fragen absolut klar, aber dennoch gibt es Menschen, die mit Glücksspiel reich geworden sind und Machos, die am liebsten allen Frauen die Führerscheine entziehen würden. Ich persönlich würde also sagen, man kann ruhig für alle Situationen, bei denen die Wahrscheinlichkeit von Gefahr, welcher Art auch immer, wesentlich (!) und nachweisbar (!) da ist, bzw. größer ist, ein paar Vorurteile im Hinterkopf behalten. Vorurteile, die dagegen nur diskriminieren und einen nicht zur Vorsicht alarmieren sollten (Frauen können nicht Autofahren; Asiaten sind gut in Mathematik; wer ungewöhnliche Kleidung trägt, ist auch im Kopf komisch), kann man getrost über Bord schmeißen.
Wissenschaftlich. Es gibt Menschen, die glauben nur, was durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen wurde und es gibt Menschen, die glauben alles, was der Nachbar einem erzählt. Am Gesündesten ist wohl eine gewissen Mischung. Man soll weder allem zu 100 % glauben, was einem die Forscher erzählen, noch dem, was einem Max Mustermann erzählt. "Wissenschaftliche Studien" sind sowieso so ein Ding. In den alltäglichen Studien, die wir so in unseren Tageszeitungen lesen, werden selten wichtige Eckdaten, wie Forschungsdauer, Menge der Befragten etc. angegeben. Als Beispiel mal einer, der in letzter Zeit größten Aufreger, der durch eine wissenschaftliche Studie hervorgerufen wurde. Irgendein komischer Kautz hat festgestellt, dass in den letzen 20, 50, 70 oder so Jahren sowohl die Zahl der Impfungen bei Kindern als auch die Anzahl der entdeckten Fälle von Autismus stark zugenommen haben.Was macht nun die gutgläubige Mutter und Hausfrau, die sowas in ihrer Lieblingszeitung lesen? Richtig, sie hören auf, ihre Kinder zu impfen. Was wohl das Dümmste ist, was man überhaupt nur tun kann.
Vielleicht habt ihr irgendwo schonmal den Satz "Korrelation verursacht keine Kausalität" gehört. Das hier ist so ein Fall. Korrelation bedeutet Zusammenhang. Beide oben genannten Ereignisse sind im selben Zeitraum aufgetreten und hängen deswegen zusammen. Das bedeutet aber nicht, dass das eine der Auslöser für das andere ist (Kausalität). Die Kausalität für die Zunahme von Impfungen zum einen ist die Bekämpfung von Krankheiten und Epidemien; die Kausalität für die Zunahme von entdeckten Fällen von Autismus bei Kindern ist, dass wir mittlerweile einfach bessere Mittel zur Entdeckung dieser Krankheit haben. Es gibt (vermutlich) nicht mehr Fälle von Autismus als früher, es wird einfach nur öfter entdeckt. Hier noch ein Wikipedia-Artikel mit ein paar anderen Beispielen. Am besten ist immer noch selbst Nachforschungen und Versuche aufzustellen, bevor man es irgendjemandem anderen glaubt. Wissenschaftlich ist nicht gleichzusetzen mit "auf magische Weise zu 100 % richtig", auch wenn sie durchschnittlich öfter Recht hat, als Max Mustermann, wenn er einem erzählt, wenn man drei mal Bloody Mary in den Spiegel flüstert, kommt ein Monster raus und zerkratzt dir die Augen. Ganz sicher, er hat das von all seinen Freunden gehört. Probiert es aus, er hat nicht Recht. Genauso wenig wie die Wissenschaft, mit ihrer Autismus-Studie, bzw. der Schluss, den die Leute daraus ziehen.
Erdbeersaft. Ich bin wahrscheinlich der einzige, der so denkt, aber für mich gehört Erdbeersaft schon zu den merkwürdigen Getränken. Zu den wirklich normalen Getränken gehören für mich nur Apfel-, Orangen- und Multivitaminsaft. Das hängt aber sehr wahrscheinlich mit persönlichen Erfahrungen zusammen. Und Erdbeersaft ist ja nun noch wirklich harmlos im Vergleich mit dem, was die Amerikaner so haben:
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| Weihnachtsschinken-Erfrischungsgetränk gefällig? |
Der Zufall hat das ganze durchaus interessant gemacht. Tut mir leid, wegen der Textwand. Und denkt dran, lieber nochmal selbst informieren, bevor ihr all meinem Halbwissen hier glaubt. Schlau daherreden kann ich gut, Recht habe ich aber leider nicht immer. Ansonsten wünsche ich euch noch viel Spaß, ein paar schöne, runde Bratäpfel und ein wenig Weihnachtsschinken-Soda.
Schöne Schlussworte: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind." - Albert Einstein
Dienstag, 22. April 2014
Mein Leben ist eine einzige Lüge
Das alles hier, der ganze Blog, ist doch ein einziges verdammtes Lügengebilde. Wen versuche ich hier eigentlich zu verarschen? Am Ende bin ja nur ich es, der von mir selbst am meisten betrogen wird.
Es ist alles Fassade, wohinter ich mich verstecke. Schreiben, pah! Geschichten ausdenken, na klar! Als ob mich das jemals interessiert hätte. Und das alles nur, weil ich mich bisher nicht getraut habe, meine wahre Passion zu akzeptieren - Mode!
Ab sofort ist Schluss mit diesem Unsinn! Noch heute wird dieser Blog in einen reinen Mode-Blog umgewandelt, das wird dann wahrscheinlich der einzige sein, der so in Deutschland existiert! Geschichten schreibt ja jeder zweite auf seinem oder ihrem Blog, Klugscheißer-Tage gibt es da draußen wahrlich zu hauf... Aber Mode-Blogs, nein, das macht keiner. Die neusten Fashion-Trends, die angesagtesten Accessoires zeigen, sowas hat die Welt noch nicht gesehen. Es ist sicher ein großes Wagnis, wenn ich dieses Novum in Angriff nehme, aber es ist nunmal meine Bestimmung.
Meine Fingerspitzen kribbeln schon, ich kann es gar nicht abwarten, endlich loszulegen. Ich präsentiere euch jetzt die erste Ausgabe von: Meine fabulöse Mode-Kritik.
Hier ist unser erster Kandidat:
Oh. Mein. Gott. Sieht er nicht wunderbar aus, dieser kleine Kerl? Diese simple blaue Hose, einfach schick! Und auf Schuhe verzichtet er sogar ganz, hach ist der mutig! Er hat das Prinzip der heutigen Mode wahrlich verinnerlicht: weniger ist mehr! Aber gucken wir uns doch zuerst einmal sein Gesicht an. Wildwachsender Bart, lässig gestylte weiß-gefärbte Haare und sehe ich da etwa einen Hauch Lidschatten? Nein wartet, das ist einfach seine natürliche Ausstrahlung, welch wunderschöne Augen. Und sein Hemd erst! Streifen machen fett? Nicht bei ihm! Er weiß wie man sowas trägt und trotzdem sportlich aussieht. Diese weißen Manschetten setzen dem ganzen noch einen perfekten Schluss-Akzent.
Das Einzige, was ich ihm noch empfehlen könnte, wäre ein kleiner roter Hut.
Und weil es so wunderbar läuft, holen wir uns gleich noch einen zweiten Kandidaten ins Boot:
Aww, sogar im Doppelpack. Erwärmen euch Familienbilder nicht auch immer das Herz? Ein bisschen beunruhigend ist nur, dass der Vater, bis auf seinen Schal, keinerlei Kleidung an hat. Natürlich kein Problem, Nudismus ist ja schwer im Kommen, trotzdem anmerkenswert. Außerdem hebt das die Wirkung des Schals natürlich nur noch mehr hervor, brilliant! Nehmt euch ein Beispiel, wenn ihr wollt, dass eure Freunde zum Beispiel eure neue Handtasche bemerken, dann zeugt euch ihnen, außer der Tasche, völlig unbekleidet. Wirkung und Kommentare sind garantiert.
Interessant ist auch die Kleidung des Kindes. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es ist keine Designerware. Nein, trotz der schönen Verarbeitung, macht es auf mich mehr den Eindruck, es würde der Marke Happy Meal enstammen. Teuer ist eben nicht immer gut. Heute haben wir wirklich nur gutgekleidete Wesen in unserer fabulösen Kritik zu Gast gehabt, erstaunlich!
Ach, ich bin so froh, mich euch endlich offenbaren zu können. Ab jetzt wird es nur noch diverse Mode-Inhalte geben und sonst gar nichts mehr. Ich wünsche euch noch viel und schöne Kleidung.
Schöne Schlussworte: "April, April."
Anmerkung: Wahrscheinlich habt ihr schon etwas geahnt, aber das ist ein Aprilscherz, den ich schon vor 3 Wochen geplant hatte. Da ich erst jetzt wieder zu Schreiben begonnen habe, fällt es leider nicht mehr auf den 1. April. Immerhin überhaupt noch April. Und so ist der Überraschungseffekt noch größer, weil keiner damit gerechnet hat, hat also auch seinen Vorteil. Also keine Sorge, das war der erste und mit 99,999 prozentiger Wahrscheinlichkeit auch letzte fabulöse Mode-Kritik Beitrag.
Es ist alles Fassade, wohinter ich mich verstecke. Schreiben, pah! Geschichten ausdenken, na klar! Als ob mich das jemals interessiert hätte. Und das alles nur, weil ich mich bisher nicht getraut habe, meine wahre Passion zu akzeptieren - Mode!
Ab sofort ist Schluss mit diesem Unsinn! Noch heute wird dieser Blog in einen reinen Mode-Blog umgewandelt, das wird dann wahrscheinlich der einzige sein, der so in Deutschland existiert! Geschichten schreibt ja jeder zweite auf seinem oder ihrem Blog, Klugscheißer-Tage gibt es da draußen wahrlich zu hauf... Aber Mode-Blogs, nein, das macht keiner. Die neusten Fashion-Trends, die angesagtesten Accessoires zeigen, sowas hat die Welt noch nicht gesehen. Es ist sicher ein großes Wagnis, wenn ich dieses Novum in Angriff nehme, aber es ist nunmal meine Bestimmung.
Meine Fingerspitzen kribbeln schon, ich kann es gar nicht abwarten, endlich loszulegen. Ich präsentiere euch jetzt die erste Ausgabe von: Meine fabulöse Mode-Kritik.
Hier ist unser erster Kandidat:
Oh. Mein. Gott. Sieht er nicht wunderbar aus, dieser kleine Kerl? Diese simple blaue Hose, einfach schick! Und auf Schuhe verzichtet er sogar ganz, hach ist der mutig! Er hat das Prinzip der heutigen Mode wahrlich verinnerlicht: weniger ist mehr! Aber gucken wir uns doch zuerst einmal sein Gesicht an. Wildwachsender Bart, lässig gestylte weiß-gefärbte Haare und sehe ich da etwa einen Hauch Lidschatten? Nein wartet, das ist einfach seine natürliche Ausstrahlung, welch wunderschöne Augen. Und sein Hemd erst! Streifen machen fett? Nicht bei ihm! Er weiß wie man sowas trägt und trotzdem sportlich aussieht. Diese weißen Manschetten setzen dem ganzen noch einen perfekten Schluss-Akzent.
Das Einzige, was ich ihm noch empfehlen könnte, wäre ein kleiner roter Hut.
Und weil es so wunderbar läuft, holen wir uns gleich noch einen zweiten Kandidaten ins Boot:
Aww, sogar im Doppelpack. Erwärmen euch Familienbilder nicht auch immer das Herz? Ein bisschen beunruhigend ist nur, dass der Vater, bis auf seinen Schal, keinerlei Kleidung an hat. Natürlich kein Problem, Nudismus ist ja schwer im Kommen, trotzdem anmerkenswert. Außerdem hebt das die Wirkung des Schals natürlich nur noch mehr hervor, brilliant! Nehmt euch ein Beispiel, wenn ihr wollt, dass eure Freunde zum Beispiel eure neue Handtasche bemerken, dann zeugt euch ihnen, außer der Tasche, völlig unbekleidet. Wirkung und Kommentare sind garantiert.
Interessant ist auch die Kleidung des Kindes. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube es ist keine Designerware. Nein, trotz der schönen Verarbeitung, macht es auf mich mehr den Eindruck, es würde der Marke Happy Meal enstammen. Teuer ist eben nicht immer gut. Heute haben wir wirklich nur gutgekleidete Wesen in unserer fabulösen Kritik zu Gast gehabt, erstaunlich!
Ach, ich bin so froh, mich euch endlich offenbaren zu können. Ab jetzt wird es nur noch diverse Mode-Inhalte geben und sonst gar nichts mehr. Ich wünsche euch noch viel und schöne Kleidung.
Schöne Schlussworte: "April, April."
Anmerkung: Wahrscheinlich habt ihr schon etwas geahnt, aber das ist ein Aprilscherz, den ich schon vor 3 Wochen geplant hatte. Da ich erst jetzt wieder zu Schreiben begonnen habe, fällt es leider nicht mehr auf den 1. April. Immerhin überhaupt noch April. Und so ist der Überraschungseffekt noch größer, weil keiner damit gerechnet hat, hat also auch seinen Vorteil. Also keine Sorge, das war der erste und mit 99,999 prozentiger Wahrscheinlichkeit auch letzte fabulöse Mode-Kritik Beitrag.
Montag, 21. April 2014
Das Geschwafel ist zurück
Schönen, guten Tag, die feinen Herren und Damen Bratäpfel.
Zum 476. Mal kehre ich nun nach längerer Pause zurück. So leicht wird man mich nicht los. Irgendwann komme ich immer zurück, das verspreche ich euch. Aber vielleicht bleibe ich diesmal auch ausnahmsweise ein bisschen länger. Ja doch, eigentlich gefällt es mir hier.
Und natürliche hoffe ich, dass es auch euch hier gefällt. Wenn ich irgendetwas machen kann, damit ihr euch hier wohler fühlt, sagt es mir ruhig.
Und nun Schluss mit den Metaphern! Das ist schließlich ein Blog und kein Hotel. Wohlfühlen dürft ihr euch natürlich trotzdem, aber Zimmerservice kann ich euch leider nicht bieten. Noch nicht. Wer weiß, was die Technik noch so alles bringen wird, in den kommenden Jahren.
Meine Güte, schwafel ich schon wieder viel, ohne wirklich etwas wichtiges zu sagen. Dann mal kurz und bündig: Heute ist RW-Montag, viel Spaß dabei.
Wenn ihr nicht wisst, worum es beim RW-Montag geht, könnt ihr das hier nachlesen.
Kommentare haben wir keine mehr gelagert, also muss ich mir selbst was einfallen lassen. Wir wär's denn mit:
Kohlensäure, Puzzle, Panda.
Ein 1000-Teile Puzzle von einer Nahaufnahme eines Glases voller Bitzel-Wasser (oder kohlensäure-haltig, das sagt euch wahrscheinlich mehr) ist wohl eines der langweiligsten und schwierigsten Puzzles, das ich mir vorstellen kann. Ein Panda-Motiv ist da doch schon um einiges interessanter. Pandas können wahrscheinlich nicht allzu viel mit Puzzles anfangen, mit Kohlensäure möglicherweise schon. Um das genau sagen zu können, hätte ich allerdings in Biologie ein bisschen besser aufpassen müssen. Ich habe das Gefühl, ich hatte schon Begriffe, die sich besser kombinieren lassen konnten. Was soll's, auf zum Einzelverhör.
Kohlensäure. Die wichtigste Lektion im Chemie-Unterricht: "Wenn es blubbert, dann hat eine Reaktion stattgefunden." Dann sollte sich unser Wasser aber mal abreagieren, wir haben ihm doch gar nichts getan. Außer es geschüttelt. Und verschwenderisch durch die Gegend gespritzt. Und auf mehr oder weniger perverse Art über unseren Körper laufen lassen, oft sogar täglich. Und zur Paarung gezwungen, in dem wir einfach andere Flüssigkeiten dazu geschüttet haben. Wenn ich es mir recht überlege, dann hat unser Sprudelwasser doch alles Recht der Welt ein wenig auf all diese Grausamkeiten zu reagieren.
Kohlensäurehaltiges Wasser ist schon irgendwie komisch. Schmecken kann man es so gut wie nicht, fühlen höchstens leicht, aber der Unterschied zu stillem Wasser erscheint doch gravierend. Den Großteil meines Lebens habe ich nur Wasser mit Kohlensäure getrunken. Daran hatte ich mich wohl einfach gewöhnt. Wenn ich stilles Wasser haben wollte, dann könnte ich ja auch gleich Leitungswasser trinken. Leider war bis jetzt aber jeder deutsche Wasserhahn, den ich notgedrungen zur Durststillung zweckentfremdet habe, dermaßen verkalkt, das es wirklich keine Freude mehr war. Ich habe schon mehrfach gelesen, in Amerika wäre es wohl für die meisten Menschen normal, Leitungswasser zu trinken, ich frage mich nur weshalb? Sind da die Wasserleitungen einfach sauberer oder ignorieren man dort einfach den Kalkgeschmack? Wenn ihr regelmäßiger Leitungswassertrinker sein solltet, klärt mich bitte auf.
Puzzle. Ein Puzzle (sprich Pussel) gehört meiner Meinung nach zu den Dingen die wesentlich interessanter sind, als sie sich anhören. Kleine Pappstückchen so anordnen, dass sie ein Bild ergeben? Klingt auch nicht spannender als die Namen aller Päpste, schwedischen Königinnen und Bratwurstbratweltmeister in chronologischer Reihenfolge auswendig zu lernen. Ist es aber. Irgendwie. Finde ich.
Am Anfang steht man vor einem Nichts. Vor absolutem Chaos. Man weiß nicht, wo auch nur irgendetwas hingehört. Keinen Plan, wie man dieses Problem lösen soll. Und dann macht es plötzlich irgendwann Klick und die ersten zwei Teile haften zusammen. Langsam hangelt man sich dann weiter, bis irgendwann der Rahmen steht. Man weiß immer noch nicht, was das überhaupt werden soll, aber man erkennt die Ausmaße, die Möglichkeiten und vielleicht hat man sogar schon eine kleine Ahnung, wie es weitergehen könnte. Nach und nach kommen immer mehr Teile dazu und im Kopf beginnt sich eine Wunschvorstellung zu entwickeln. Wir stellen uns vor, wie es aussehen wird, wenn es zu Ende ist. Aber während wir noch darüber denken, liegt auch schon das nächste Teil, das alles verändert hat. Manchmal fragen wir uns, ob wir alles richtig gemacht haben, aber dann gucken wir genau hin und sehen, dass jedes Teil perfekt ineinander greift. Und dann kommt das Unvermeidliche. Das letzte Teil. Manch einer würde gerne noch weiterspielen, andere hätten das Puzzle am liebsten längst beiseite schieben und unvollendet wegschmeißen wollen. Doch es hilft nichts, wir müssen alle zu Ende spielen. Erst wenn das allerletzte Puzzleteil gelegt ist, können wir sehen, ob uns das vollendete Werk gefällt.
Wir alle spielen ein Puzzle-Spiel. Es heißt Leben.
Panda. Pandabären gefallen mir. Genau genommen ist das nicht ganz so beindruckend, da mir eigentlich so ziemlich alle Bären gefallen. Eisbären, Grizzlybären, "normale" Braunbären, Gummibären (ihr wusstet, dass der Witz kommen würde oder?). Pandabären haben natürlich noch den Schwarz-Weiß-Bonus. Und den Bambus-Bonus. Karate-Bonus haben sie keinen, in Tekken gab es nämlich schon einen kämpfenden (Nicht Panda-)Bären, lange bevor dieser komische Kungfu-Panda Kram existiert hat. Sei's drum, 2 Boni sind genug. Damit teilen sie sich den ersten Platz mit den Eisbären. Irgendwie fällt mir gerade auf... Ich weiß extrem wenig über Pandas. Und noch weniger weiß ich, was ich über sie schreiben soll. Naja, was soll's, ich habe über die anderen zwei Themen ja schon genug geschrieben.
So jetzt muss ich als allererstes mal für dieses Gesülze über die Puzzleteile entschuldigen. Ich habe einfach aufeinmal gemerkt, dass das eine ziemlich gute Metapher abgeben könnte. Tja und dann... Dann war niemand da, um mich aufzuhalten. Ich hoffe, ihr habt kein Diabetes oder Augenkrebs davon bekommen.
Ich wünsche euch allen noch viel Spaß und einen schönen Tag. Und ein paar leckere Bratäpfel. Und, dass ihr nicht wieder wochenlang auf den nächsten Post warten müsst. Ach, das Übliche halt.
Alle vorherigen RW-Montage könnt ihr hier angucken. Vergesst nicht, eure Kommentare für den nächsten RW-Montag abzugeben.
Schöne Schlussworte: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - Aristoteles
Zum 476. Mal kehre ich nun nach längerer Pause zurück. So leicht wird man mich nicht los. Irgendwann komme ich immer zurück, das verspreche ich euch. Aber vielleicht bleibe ich diesmal auch ausnahmsweise ein bisschen länger. Ja doch, eigentlich gefällt es mir hier.
Und natürliche hoffe ich, dass es auch euch hier gefällt. Wenn ich irgendetwas machen kann, damit ihr euch hier wohler fühlt, sagt es mir ruhig.
Und nun Schluss mit den Metaphern! Das ist schließlich ein Blog und kein Hotel. Wohlfühlen dürft ihr euch natürlich trotzdem, aber Zimmerservice kann ich euch leider nicht bieten. Noch nicht. Wer weiß, was die Technik noch so alles bringen wird, in den kommenden Jahren.
Meine Güte, schwafel ich schon wieder viel, ohne wirklich etwas wichtiges zu sagen. Dann mal kurz und bündig: Heute ist RW-Montag, viel Spaß dabei.
Wenn ihr nicht wisst, worum es beim RW-Montag geht, könnt ihr das hier nachlesen.
Kommentare haben wir keine mehr gelagert, also muss ich mir selbst was einfallen lassen. Wir wär's denn mit:
Kohlensäure, Puzzle, Panda.
Ein 1000-Teile Puzzle von einer Nahaufnahme eines Glases voller Bitzel-Wasser (oder kohlensäure-haltig, das sagt euch wahrscheinlich mehr) ist wohl eines der langweiligsten und schwierigsten Puzzles, das ich mir vorstellen kann. Ein Panda-Motiv ist da doch schon um einiges interessanter. Pandas können wahrscheinlich nicht allzu viel mit Puzzles anfangen, mit Kohlensäure möglicherweise schon. Um das genau sagen zu können, hätte ich allerdings in Biologie ein bisschen besser aufpassen müssen. Ich habe das Gefühl, ich hatte schon Begriffe, die sich besser kombinieren lassen konnten. Was soll's, auf zum Einzelverhör.
Kohlensäure. Die wichtigste Lektion im Chemie-Unterricht: "Wenn es blubbert, dann hat eine Reaktion stattgefunden." Dann sollte sich unser Wasser aber mal abreagieren, wir haben ihm doch gar nichts getan. Außer es geschüttelt. Und verschwenderisch durch die Gegend gespritzt. Und auf mehr oder weniger perverse Art über unseren Körper laufen lassen, oft sogar täglich. Und zur Paarung gezwungen, in dem wir einfach andere Flüssigkeiten dazu geschüttet haben. Wenn ich es mir recht überlege, dann hat unser Sprudelwasser doch alles Recht der Welt ein wenig auf all diese Grausamkeiten zu reagieren.
Kohlensäurehaltiges Wasser ist schon irgendwie komisch. Schmecken kann man es so gut wie nicht, fühlen höchstens leicht, aber der Unterschied zu stillem Wasser erscheint doch gravierend. Den Großteil meines Lebens habe ich nur Wasser mit Kohlensäure getrunken. Daran hatte ich mich wohl einfach gewöhnt. Wenn ich stilles Wasser haben wollte, dann könnte ich ja auch gleich Leitungswasser trinken. Leider war bis jetzt aber jeder deutsche Wasserhahn, den ich notgedrungen zur Durststillung zweckentfremdet habe, dermaßen verkalkt, das es wirklich keine Freude mehr war. Ich habe schon mehrfach gelesen, in Amerika wäre es wohl für die meisten Menschen normal, Leitungswasser zu trinken, ich frage mich nur weshalb? Sind da die Wasserleitungen einfach sauberer oder ignorieren man dort einfach den Kalkgeschmack? Wenn ihr regelmäßiger Leitungswassertrinker sein solltet, klärt mich bitte auf.
Puzzle. Ein Puzzle (sprich Pussel) gehört meiner Meinung nach zu den Dingen die wesentlich interessanter sind, als sie sich anhören. Kleine Pappstückchen so anordnen, dass sie ein Bild ergeben? Klingt auch nicht spannender als die Namen aller Päpste, schwedischen Königinnen und Bratwurstbratweltmeister in chronologischer Reihenfolge auswendig zu lernen. Ist es aber. Irgendwie. Finde ich.
Am Anfang steht man vor einem Nichts. Vor absolutem Chaos. Man weiß nicht, wo auch nur irgendetwas hingehört. Keinen Plan, wie man dieses Problem lösen soll. Und dann macht es plötzlich irgendwann Klick und die ersten zwei Teile haften zusammen. Langsam hangelt man sich dann weiter, bis irgendwann der Rahmen steht. Man weiß immer noch nicht, was das überhaupt werden soll, aber man erkennt die Ausmaße, die Möglichkeiten und vielleicht hat man sogar schon eine kleine Ahnung, wie es weitergehen könnte. Nach und nach kommen immer mehr Teile dazu und im Kopf beginnt sich eine Wunschvorstellung zu entwickeln. Wir stellen uns vor, wie es aussehen wird, wenn es zu Ende ist. Aber während wir noch darüber denken, liegt auch schon das nächste Teil, das alles verändert hat. Manchmal fragen wir uns, ob wir alles richtig gemacht haben, aber dann gucken wir genau hin und sehen, dass jedes Teil perfekt ineinander greift. Und dann kommt das Unvermeidliche. Das letzte Teil. Manch einer würde gerne noch weiterspielen, andere hätten das Puzzle am liebsten längst beiseite schieben und unvollendet wegschmeißen wollen. Doch es hilft nichts, wir müssen alle zu Ende spielen. Erst wenn das allerletzte Puzzleteil gelegt ist, können wir sehen, ob uns das vollendete Werk gefällt.
Wir alle spielen ein Puzzle-Spiel. Es heißt Leben.
Panda. Pandabären gefallen mir. Genau genommen ist das nicht ganz so beindruckend, da mir eigentlich so ziemlich alle Bären gefallen. Eisbären, Grizzlybären, "normale" Braunbären, Gummibären (ihr wusstet, dass der Witz kommen würde oder?). Pandabären haben natürlich noch den Schwarz-Weiß-Bonus. Und den Bambus-Bonus. Karate-Bonus haben sie keinen, in Tekken gab es nämlich schon einen kämpfenden (Nicht Panda-)Bären, lange bevor dieser komische Kungfu-Panda Kram existiert hat. Sei's drum, 2 Boni sind genug. Damit teilen sie sich den ersten Platz mit den Eisbären. Irgendwie fällt mir gerade auf... Ich weiß extrem wenig über Pandas. Und noch weniger weiß ich, was ich über sie schreiben soll. Naja, was soll's, ich habe über die anderen zwei Themen ja schon genug geschrieben.
So jetzt muss ich als allererstes mal für dieses Gesülze über die Puzzleteile entschuldigen. Ich habe einfach aufeinmal gemerkt, dass das eine ziemlich gute Metapher abgeben könnte. Tja und dann... Dann war niemand da, um mich aufzuhalten. Ich hoffe, ihr habt kein Diabetes oder Augenkrebs davon bekommen.
Ich wünsche euch allen noch viel Spaß und einen schönen Tag. Und ein paar leckere Bratäpfel. Und, dass ihr nicht wieder wochenlang auf den nächsten Post warten müsst. Ach, das Übliche halt.
Alle vorherigen RW-Montage könnt ihr hier angucken. Vergesst nicht, eure Kommentare für den nächsten RW-Montag abzugeben.
Schöne Schlussworte: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." - Aristoteles
Samstag, 5. April 2014
Der feine Herr hats verbockt
Na ratet mal, wer es geschafft hat, sein Internet abzuschießen? Richtig, der feine Herr im Spiegel. Nein nicht in eure Spiegel, da sitzt eine wunderbare Person. Aber in meinem Spiegel da lebt so ein komischer Kautz, bei dem geht wirklich alles schief. Ich muss echt mal ein ernstes Wort mit ihm reden, damit er nicht dauernd solch einen Unsinn anstellt.
Jedenfalls habe ich in der Zwischenzeit ein wenig über den Hirnbrecher-Samstag nachgedacht. Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass dieses Konzept einfach nicht so gut funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Immer wenn ich anfange, etwas für den Hirnbrecher-Samstag zu schreiben, muss ich mich ständig selbst unterbrechen: "Nein, halt. Das ist noch nicht verrückt genug." Das Dumme ist, wenn ich dann zwanghaft noch etwas "Verrückteres" einbaue, macht es das meistens weder lustiger, noch unterhaltsamer. Und niemand will etwas lesen, weil es doch ach so einfallsreich ist, wenn es nicht gleichzeitig auch ein wenig unterhaltsam ist.
Und deshalb verwandelt sich der Hirnbrecher-Samstag jetzt in den Story-Samstag. Die neue Alliteration gibt es gratis mit dazu. Der Name sagt eigentlich schon alles. Am Story-Samstag werden Geschichten erzählt. Geschichten, die mir gerade so einfallen, Geschichten aus meinem Leben und was für Geschichten-Arten euch sonst noch so einfallen. Einfach mal eine nicht ganz so strikte Vorgabe. Ein Tag, an dem ich schreiben kann, was ich will und nicht darüber nachdenken muss, dass es eventuell nicht passen könnte. Wir werden sehen, ob das einigermaßen hinhaut oder nicht.
Zum Auftakt erzähle ich euch mal ein paar von den wirren Gedanken, die ich als Kind so hatte. Ich wünschte wirklich, ich könnte mich an alles erinnern, aber natürlich ist nur der größte Mist in Erinnerung geblieben. Da kann man wohl nichts machen, ich hab bis heute niemanden getroffen, dem es nicht manchmal so geht.
Die Ängste meiner Kindheit
Zurückblickend war als Kind ja so einiges anders, was mich heute aber am meisten überrascht, ist die Feststellung, wie klein ich doch einmal war. Und das obwohl ich auch jetzt noch ein paar Fruchtzwerge von den meisten männlichen Kollegen entfernt bin.
Es war ein sonniger Nachmittag, die Schule aus, die ungemachten Hausaufgaben sprichwörtlich und buchstäblich in die hinterletzte Ecke geschmissen, schnell etwas gegessen und auf ging's - Zeit für den Spielplatz. Zentrum des täglichen Rituals waren die Schaukeln. Dort begann alles und dort endete alles. Okay, so dramatisch war es dann doch nicht, es war einfach nur der Platz wo ich mich meistens mit meinen Freunden getroffen habe. Über was wir da so geredet haben, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Ich meine, viel Diskussionsstoff gibt das Leben einem 8-Jährigen in der Regel nicht. Aber was wir gemacht haben, das weiß ich noch genau. Das Gerüst mit den zwei Schaukeln befand sich mitten über einer Sandgrube. Normalerweise bin ich nicht gerade der Allermutigste, aber wenn man unter Garantie weich landet, dann muss man einfach so weit und hoch von der Schaukel abspringen, wie man kann. Da führt kein Weg dran vorbei. Der einzige Nachteil dabei war, dass bei der Rückkehr nach Hause immer soviel Sand aus den Schuhen zu schütteln war, dass ich, wenns hoch kommt, höchstens einen Monat hätte sparen müssen, um einen eigenen Sandkasten anzulegen, wenn ich das gewollt hätte.
Noch während man sich auf das Wett-Weitspringen vorbereitet hat, fand bereits die zweite Disziplin statt: das Synchron-Schaukeln. Der einzige Grund, warum es das noch nicht nach Olympia geschafft hat ist, dass ich das selbst mit 8 Jahren schon perfekt gemeistert hatte. 5 Schwünge hin und zurück und ich habe mich perfekt an die Schaukelgeschwindigkeit meines Partners angepasst. Ich würde ja gerne behaupten, ich wäre eben ein riesiges Talent auf dem Gebiet, aber ich glaube es ist einfach so leicht.
Trotz des weichen Sandes in Aussicht, hatte ich dann aber doch irgendwie Angst, wirklich von ganz oben abzuspringen. Ein simpler Trick, der Abhilfe schafft: einfach nicht so hoch schaukeln, wie du eigentlich könntest. Diesen Ratschlag habe ich mir übrigens nicht nur Wettschaukeln zu Herzen genommen. Auch wenn ich alleine war, habe ich nie 110% gegeben. Ich hatte da nämlich eine schreckliche Vorstellung. Was wäre, wenn du so viel Schwung hast, dass du dazu ansetzt einen Überschlag zu machen, dann reicht es aber doch nicht ganz und wenn du gerade in der Mitte bist, stehst du überkopf, siehst du nur noch Sand unter dir. Sand und die Stange, an der die Schaukel befestigt ist. Und bevor du noch lange darüber nachdenken kannst, saust du mit dem Kopf voran auf die Stange zu, schlägst dir den Kopf auf und bist tot. Ja, solche finstere Fantasien hatte ich als Kind.
Und ob ihrs glaubt oder nicht, das ist nichtmal das lächerlichste Todesszenario, das ich mir ausgedacht hatte.Ich fand es immer faszinierend, wie klein Insekten doch im Vergleich zu uns Menschen sind. Einmal stampfen, klatschen oder auch aus Versehen drauf setzen und das wars. Ende, aus. Finito. Matsch.
Das muss ziemlich scheiße sein. Was soll man denn tun? Man kann sich ja nicht aussuchen, als was man geboren wird und dem Menschen haben die Insekten ja meistens vorher gar nichts getan. Außer die Mücken. Die haben es verdient zu sterben. Ich bin ja eigentlich durch und durch ein Tierfreund, aber da kenne ich kein Erbarmen. Das ist doch eigentlich völlig verrückt. Einem Marienkäfer könnte ich nie ein Haar krümmen, auch wenn er vielleicht schlecht für meine hypothetischen Pflanzen wäre, aber wenn ich zufällig auf ein Nest voller Babymücken (was eher unwahrscheinlich ist, da die Larven im Wasser leben und doch eher unscheinbar wirken) oder eine Zecke stoßen würde, dann würde ich nicht lange fackeln und meinen hypothetischen Flammenwerfer rausholen.
Ist das falsch? Würde ihr die Viecher in Ruhe lassen? Ich verstehe voll und ganz, dass das auch ganz normale Lebenwesen unserer Erde sind und das selbe Recht auf Leben haben wie ich und du, aber irgendein Urinstinkt lässt mich dann jegliches Nachdenken vergessen. Oh, eine Mücke! *Klatsch*. Oh eine Zecke (danke, an meine Katzen an dieser Stelle)! *Im Klo runterspül*. Da gibt es überhaupt nichts nachzudenken, das macht man einfach.
Anders sah es für mich dann aber zum Beispiel bei Ameisen oder Bienen aus. Das waren in meinem Kopf ganz andere Kaliber. Ich weiß nicht woher diese Vorstellung kam, in diesem Alter hatte ich noch keinen einzigen Horrorfilm gesehen, soweit ich weiß; ich hatte immer wieder diesen Traum, ich töte eine Ameise, absichtlich oder aus Versehen und dann irgendwann später, taucht aufeinmal die gigantische Ameisen-Königin, für mich so groß wie ich es für eine normal-große Ameise bin, auf. Einen Tötungsdelikt hat sich die Königin allerdings nie zu Schulden kommen lassen, soweit ist es nicht gekommen. Das riesige Insekt taucht einfach auf, ich vermute, dass es Rache will und dann ist der Traum vorbei. Auch wenn nichts passiert ist, könnt ihr euch denken, dass ich in Zukunft ein bisschen mehr aufgepasst habe, wo ich hintrete.
Das war es soweit mit meinen Kindheitserinnerungen, die irgendwas mit Größe zu tun haben. Was habt ihr erlebt? Schreibt doch ein Kommentar darüber, was ihr als Kind so für einen Unsinn getrieben habt. Und wenn ihr noch mehr aus meiner Kindheit hören wollt, sagt einfach Bescheid!
Das war also der erste Story-Samstag. Noch ein wenig holprig der Start. Aber man gewöhnt sich an alles. Und es war definitiv einfacher als der Hirnbrecher-Samstag. Ob es genauso unterhaltsam war, könnt leider nur ihr mir sagen, ich bin mir da nämlich nicht so sicher.
Schöne Schlussworte: "Die Erinnerung wirkt wie das Sammlungsglas in der Camera obscura: Sie zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schöneres Bild hervor, als sein Original ist." - Arthur Schoppenhauer
Anmerkung: So lang ist mein Internet dann doch nicht ausgefallen. Ich wollte das hier schon letzte Woche posten, es war längst zur Hälfte fertig... Aber irgendwie hat es nicht geklappt. Immer wenn ich mich hinsetzen wollte, war mein Kopf leer und ich war von irgendwas abgelenkt. Doof ist sowas. Aber jetzt scheint es wieder zu gehen. Der menschliche Verstand steckt voller Wunder und Mysterien.
Jedenfalls habe ich in der Zwischenzeit ein wenig über den Hirnbrecher-Samstag nachgedacht. Dabei bin ich zum Schluss gekommen, dass dieses Konzept einfach nicht so gut funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Immer wenn ich anfange, etwas für den Hirnbrecher-Samstag zu schreiben, muss ich mich ständig selbst unterbrechen: "Nein, halt. Das ist noch nicht verrückt genug." Das Dumme ist, wenn ich dann zwanghaft noch etwas "Verrückteres" einbaue, macht es das meistens weder lustiger, noch unterhaltsamer. Und niemand will etwas lesen, weil es doch ach so einfallsreich ist, wenn es nicht gleichzeitig auch ein wenig unterhaltsam ist.
Und deshalb verwandelt sich der Hirnbrecher-Samstag jetzt in den Story-Samstag. Die neue Alliteration gibt es gratis mit dazu. Der Name sagt eigentlich schon alles. Am Story-Samstag werden Geschichten erzählt. Geschichten, die mir gerade so einfallen, Geschichten aus meinem Leben und was für Geschichten-Arten euch sonst noch so einfallen. Einfach mal eine nicht ganz so strikte Vorgabe. Ein Tag, an dem ich schreiben kann, was ich will und nicht darüber nachdenken muss, dass es eventuell nicht passen könnte. Wir werden sehen, ob das einigermaßen hinhaut oder nicht.
Zum Auftakt erzähle ich euch mal ein paar von den wirren Gedanken, die ich als Kind so hatte. Ich wünschte wirklich, ich könnte mich an alles erinnern, aber natürlich ist nur der größte Mist in Erinnerung geblieben. Da kann man wohl nichts machen, ich hab bis heute niemanden getroffen, dem es nicht manchmal so geht.
Die Ängste meiner Kindheit
Zurückblickend war als Kind ja so einiges anders, was mich heute aber am meisten überrascht, ist die Feststellung, wie klein ich doch einmal war. Und das obwohl ich auch jetzt noch ein paar Fruchtzwerge von den meisten männlichen Kollegen entfernt bin.
Es war ein sonniger Nachmittag, die Schule aus, die ungemachten Hausaufgaben sprichwörtlich und buchstäblich in die hinterletzte Ecke geschmissen, schnell etwas gegessen und auf ging's - Zeit für den Spielplatz. Zentrum des täglichen Rituals waren die Schaukeln. Dort begann alles und dort endete alles. Okay, so dramatisch war es dann doch nicht, es war einfach nur der Platz wo ich mich meistens mit meinen Freunden getroffen habe. Über was wir da so geredet haben, kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Ich meine, viel Diskussionsstoff gibt das Leben einem 8-Jährigen in der Regel nicht. Aber was wir gemacht haben, das weiß ich noch genau. Das Gerüst mit den zwei Schaukeln befand sich mitten über einer Sandgrube. Normalerweise bin ich nicht gerade der Allermutigste, aber wenn man unter Garantie weich landet, dann muss man einfach so weit und hoch von der Schaukel abspringen, wie man kann. Da führt kein Weg dran vorbei. Der einzige Nachteil dabei war, dass bei der Rückkehr nach Hause immer soviel Sand aus den Schuhen zu schütteln war, dass ich, wenns hoch kommt, höchstens einen Monat hätte sparen müssen, um einen eigenen Sandkasten anzulegen, wenn ich das gewollt hätte.
Noch während man sich auf das Wett-Weitspringen vorbereitet hat, fand bereits die zweite Disziplin statt: das Synchron-Schaukeln. Der einzige Grund, warum es das noch nicht nach Olympia geschafft hat ist, dass ich das selbst mit 8 Jahren schon perfekt gemeistert hatte. 5 Schwünge hin und zurück und ich habe mich perfekt an die Schaukelgeschwindigkeit meines Partners angepasst. Ich würde ja gerne behaupten, ich wäre eben ein riesiges Talent auf dem Gebiet, aber ich glaube es ist einfach so leicht.
Trotz des weichen Sandes in Aussicht, hatte ich dann aber doch irgendwie Angst, wirklich von ganz oben abzuspringen. Ein simpler Trick, der Abhilfe schafft: einfach nicht so hoch schaukeln, wie du eigentlich könntest. Diesen Ratschlag habe ich mir übrigens nicht nur Wettschaukeln zu Herzen genommen. Auch wenn ich alleine war, habe ich nie 110% gegeben. Ich hatte da nämlich eine schreckliche Vorstellung. Was wäre, wenn du so viel Schwung hast, dass du dazu ansetzt einen Überschlag zu machen, dann reicht es aber doch nicht ganz und wenn du gerade in der Mitte bist, stehst du überkopf, siehst du nur noch Sand unter dir. Sand und die Stange, an der die Schaukel befestigt ist. Und bevor du noch lange darüber nachdenken kannst, saust du mit dem Kopf voran auf die Stange zu, schlägst dir den Kopf auf und bist tot. Ja, solche finstere Fantasien hatte ich als Kind.
Und ob ihrs glaubt oder nicht, das ist nichtmal das lächerlichste Todesszenario, das ich mir ausgedacht hatte.Ich fand es immer faszinierend, wie klein Insekten doch im Vergleich zu uns Menschen sind. Einmal stampfen, klatschen oder auch aus Versehen drauf setzen und das wars. Ende, aus. Finito. Matsch.
Das muss ziemlich scheiße sein. Was soll man denn tun? Man kann sich ja nicht aussuchen, als was man geboren wird und dem Menschen haben die Insekten ja meistens vorher gar nichts getan. Außer die Mücken. Die haben es verdient zu sterben. Ich bin ja eigentlich durch und durch ein Tierfreund, aber da kenne ich kein Erbarmen. Das ist doch eigentlich völlig verrückt. Einem Marienkäfer könnte ich nie ein Haar krümmen, auch wenn er vielleicht schlecht für meine hypothetischen Pflanzen wäre, aber wenn ich zufällig auf ein Nest voller Babymücken (was eher unwahrscheinlich ist, da die Larven im Wasser leben und doch eher unscheinbar wirken) oder eine Zecke stoßen würde, dann würde ich nicht lange fackeln und meinen hypothetischen Flammenwerfer rausholen.
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| Das sind aber auch Ausgeburten aus der Hölle! |
Anders sah es für mich dann aber zum Beispiel bei Ameisen oder Bienen aus. Das waren in meinem Kopf ganz andere Kaliber. Ich weiß nicht woher diese Vorstellung kam, in diesem Alter hatte ich noch keinen einzigen Horrorfilm gesehen, soweit ich weiß; ich hatte immer wieder diesen Traum, ich töte eine Ameise, absichtlich oder aus Versehen und dann irgendwann später, taucht aufeinmal die gigantische Ameisen-Königin, für mich so groß wie ich es für eine normal-große Ameise bin, auf. Einen Tötungsdelikt hat sich die Königin allerdings nie zu Schulden kommen lassen, soweit ist es nicht gekommen. Das riesige Insekt taucht einfach auf, ich vermute, dass es Rache will und dann ist der Traum vorbei. Auch wenn nichts passiert ist, könnt ihr euch denken, dass ich in Zukunft ein bisschen mehr aufgepasst habe, wo ich hintrete.
Das war es soweit mit meinen Kindheitserinnerungen, die irgendwas mit Größe zu tun haben. Was habt ihr erlebt? Schreibt doch ein Kommentar darüber, was ihr als Kind so für einen Unsinn getrieben habt. Und wenn ihr noch mehr aus meiner Kindheit hören wollt, sagt einfach Bescheid!
Das war also der erste Story-Samstag. Noch ein wenig holprig der Start. Aber man gewöhnt sich an alles. Und es war definitiv einfacher als der Hirnbrecher-Samstag. Ob es genauso unterhaltsam war, könnt leider nur ihr mir sagen, ich bin mir da nämlich nicht so sicher.
Schöne Schlussworte: "Die Erinnerung wirkt wie das Sammlungsglas in der Camera obscura: Sie zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schöneres Bild hervor, als sein Original ist." - Arthur Schoppenhauer
Anmerkung: So lang ist mein Internet dann doch nicht ausgefallen. Ich wollte das hier schon letzte Woche posten, es war längst zur Hälfte fertig... Aber irgendwie hat es nicht geklappt. Immer wenn ich mich hinsetzen wollte, war mein Kopf leer und ich war von irgendwas abgelenkt. Doof ist sowas. Aber jetzt scheint es wieder zu gehen. Der menschliche Verstand steckt voller Wunder und Mysterien.
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